Trägerverein für kulturelles Mammutprojekt geht an den Start

Kulturbürgerhaus

In Südlohn soll ein neues KulturBürgerhaus gebaut werden - ein Ort für das kulturelle Leben in beiden Ortsteilen. Ein Millionenprojekt. Der neue Trägerverein nimmt jetzt seine Arbeit auf.

Südlohn

, 30.10.2018, 13:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Konzerte, Veranstaltungen, Vereins- und Gemeindeleben - die Anforderungen für das neue Kulturbürgerhaus sind breit gefächtert.

Konzerte, Veranstaltungen, Vereins- und Gemeindeleben - die Anforderungen für das neue Kulturbürgerhaus sind breit gefächtert. © Photo by Dolo Iglesias on Unsplash

„Zweck des Vereins ist die Förderung der Musik, Kunst und Kultur, von bürgerschaftlichem Engagement sowie der Volksbildung und des gesellschaftlichen und interkulturellen Miteinanders insbesondere in den Ortsteilen der Gemeinde Südlohn.“

So steht es in der Satzung des Trägervereins „KulturBürgerhaus Südlohn“, die am Montagabend im Rathaus einstimmig verabschiedet wurde.

Mitglieder brauchen Geduld für große Zeiträume

Und das wird handfeste Auswirkungen auf das Gemeindeleben haben. Manfred Wanning, der Vorsitzende der Südlohner Musikkapelle, habe gemeinsam mit Herbert Schlottbom fünf Jahre für diesen Moment gekämpft, wie er am Ende der Versammlung resümierte. Rund 30 Bürger und Vertreter der kulturschaffenden Vereine und Verbände erschienen waren: „Ich bin eigentlich ein ungeduldiger Mensch. Aber ich musste erfahren, dass man hier in größeren Zeiträumen denken muss.“

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Ziel des Trägervereins ist es, das „KulturBürgerhaus“ in Südlohn zu errichten. Und das soll im Bereich der Oase und des Probenhauses der Musikkapelle entstehen.

Der erste Vorstand des neuen Vereins will jetzt die Arbeit aufnehmen. Großes Ziel ist der Bau des „KulturBürgerhauses“ in Südlohn.

Der erste Vorstand des neuen Vereins will jetzt die Arbeit aufnehmen. Großes Ziel ist der Bau des „KulturBürgerhauses“ in Südlohn. © Georg Beining

Dass es nun erforderlich wurde, den Trägerverein zu gründen, hat vor allem folgenden Grund: Dieses Gremium wird nun in der Lage sein, die nötigen Förderanträge für den Bau des Hauses zu stellen. „“Es gibt Fördertöpfe genug“, berichtete Wanning, „Man muss sie nur anzapfen!“

Lob und Anerkennung für Durchhaltevermögen

Das Ziel ist klar: „Wir wollen und werden gemeinsam daran weiterarbeiten, was wir uns vorgenommen haben“, so Wanning. Es sei aber auch schon viel erreicht worden, betonte Rita Wehr und zollte am Ende der Sitzung den Machern Respekt: „Ich habe höchstes Lob, Bewunderung und Anerkennung dafür, dass ihr nicht aufgegeben habt und es weiter durchzieht!“

Der erste Vorstand des neuen Vereins

Während der Versammlung wurde dann auch der erste Vorstand des Vereins gewählt – zuerst einmal für drei Jahre, in der Folge soll dann der gewählte Vorstand jeweils zwei Jahre im Amt sein.
  • Vorsitzender: Manfred Wanning,
  • Stellvertreter: Christoph Steinberg.
  • Kassierer: Ludger Wilmers
  • Schriftführer: Herbert Schlottbom.
  • Drei Beisitzer: Barbara Seidensticker-Beining, Philipp Ellers und Markus Wellermann.
  • Zwei weitere Beisitzer können noch dazu gewählt werden.
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