Unternehmen investiert 14 Millionen Euro

Bewital Petfood

Mit einem Familientag für Mitarbeiter und deren Angehörige sowie einem Tag der offenen Tür für Fachbesucher hat Bewital Petfood am Wochenende die erfolgreiche Inbetriebnahme seiner zwei neuen Werke gefeiert.

OEDING

16.09.2015, 19:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Unternehmen investiert 14 Millionen Euro

Über 800 nationalen und internationalen Gästen wurden die neuen Werke präsentiert.

Das Unternehmen stellte insgesamt über 800 geladenen nationalen und internationalen Gästen die hochmodernen Anlagen vor, in denen Premiumfutter für Hunde und Katzen hergestellt wird.

"Diese Investition war ein riesiger Kraftakt für uns", sagte Geschäftsführer Dr. Jürgen Wigger. "Damit holen wir die weltweit modernste Technologie nach Oeding." Rund 14 Millionen Euro hat Bewital Petfood in ein neues Werk für Feuchtfutter (Dosen und Frischebeutel) und Trockenfutter investiert. Obwohl die Werke unabhängig voneinander betrieben werden können, bestehe dennoch ein enger Zusammenhang.

Pionierarbeit geleistet

Im neuen Feuchtfutter-Werk an der Daimlerstraße wird frisches Fleisch so vorbereitet, dass es direkt bei der Produktion von Trockenfutter eingesetzt werden kann. "So können wir das Stück Fleisch vorher sehen, das wir später beim Trockenfutter verarbeiten", bekräftigte der Leiter der Produktentwicklung Dr. Christoph Deitert das Ziel der Verbindung zwischen Fleischvorbereitung und Trockenfutter-Produktion, mit das Oedinger Unternehmen Pionierarbeit leistet.

Neben der Fleischvorbereitung werden im Feuchtfutter-Werk sowohl die klassischen Dosen als auch Frischebeutel produziert. In den vergangenen Jahren sei Bewital Petfood schon mehrfach Vorreiter beim Einsatz neuer, gesunder Zutaten gewesen. Diese positiven Entwicklungen könnten nun auch in das Feuchtfutter integriert werden. Das neue Trockenfutter-Werk an der Industriestraße verfügt über eine weltweit einzigartige Technologie.

Technik umweltschonend

Dadurch kann deutlich mehr Frischfleisch im Trockenfutter verarbeitet werden. Die Vorteile: Noch mehr natürliche Inhaltsstoffe der Zutaten bleiben erhalten. Während beispielsweise beim herkömmlichen Produktionsverfahren 44 Prozent Vitamin A verloren gehen, beträgt der Verlust beim neuen Verfahren nur noch etwa zehn Prozent.

Da die energieintensive Fleischmehlproduktion als bisher notwendiger Zwischenschritt bei der Herstellung von Trockenfutter entfällt, wurde die neue Produktionstechnik durch das Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums gefördert. "Dies war eine große Motivation für uns, weil sie gezeigt hat, dass wir mit unserer Investition deutlich über das normale Maß an Umweltschutz hinausgehen", so Wigger.

Fokus auf Premiumbereich

"Wenn man Rohstoffe einkauft, muss man sich entscheiden, welches Qualitätsniveau man anbieten möchte", erläuterte Wigger, warum das Unternehmen den Fokus auf den Premium-Bereich richtet. Deshalb geht er davon aus, dass sich das Unternehmen auch künftig auf höherwertige Produkte konzentrieren wird. Eine deutliche Steigerung der Produktionsmenge sei nicht zu erwarten, so der Geschäftsführer. Er betont, dass es sich um eine Investition in die Qualität und nicht einfach in den Ausbau der Kapazität handele.

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