Wieder mehr Einwohner

Statistische Zahlen aus der Gemeinde

Südlohn hat noch mal zugelegt: 9196 Einwohner mit Hauptwohnsitz zählte die Gemeinde zum Jahreswechsel. Dazu kommen - exakt wie im Vorjahr - 288 Einwohner mit Nebenwohnsitz. Macht summa summarum 9484 - und damit hat die Gemeinde 43 Einwohner mehr als noch im Vorjahr.

Südlohn

, 04.01.2017, 17:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wieder mehr Einwohner

Babys auf einer Kinderstation.

Auch wenn die Anzahl der Geburten mit 94 schon sehr viel erfreulicher ist als in der jüngsten Vergangenheit: Daran liegt es nicht. Der Zuwachs ist international: 160 Flüchtlinge, die der Gemeinde zugewiesen wurden, haben in Südlohn und Oeding ein Zuhause gefunden.

Wie Bürgermeister Christian Vedder betont, freue er sich über eine "Stagnation der Einwohnerzahl auf einem guten Niveau". Vor September 2015 etwa hätten 60 Flüchtlinge in der Grenzgemeinde gelebt, nun seien es 100 mehr. "Und wir werden weitere Zuweisungen von Flüchtlingen erhalten nach dem neuen Schlüssel", kündigt der Bürgermeister an.

Erfreuliche Geburtenzahlen

"Die Geburtenzahlen sind erfreulich", lenkte er den Blick auf eine andere Zahl. Es waren schon mal viel weniger, 76 im Jahr 2006 zum Beispiel. Aber, so sieht es auch Christian Vedder, sei im ländlichen Raum festzustellen, dass entgegen der landläufigen Prognosen doch mehr Kinder geboren werden. Welche Konsequenzen zieht der Bürgermeister aus den erfreulichen Zahlen, was die Entwicklung der Einwohnerzahl angeht? "Wir müssen den Ort attraktiv halten", sagt Christian Vedder. Die gut funktionierende Wirtschaft in den Kreisen Borken und auch Coesfeld sei sicher der Grund für Zuzüge. "Wir sehen das ja: Wenn Gewerbeflächen da sind, werden sie nachgefragt", so Vedder. Und das bedeute Arbeitsplätze, und die wiederum bedeuteten, dass Menschen in die Region ziehen.

Im Folgenden ein Blick auf einige statistischen Zahlen aus dem Jahr 2016 im Überblick:

  • Mehr Frauen als Männer lebten 2016 in Südlohn: 4796 Frauen und 4688 Männer wurden gezählt.
  • Menschen aus 26 verschiedenen Nationen leben in Südlohn und Oeding.
  • Drei Einbürgerungen wurden im vergangenen Jahr vollzogen, das heißt, drei Einwohner, die bislang einen ausländischen Pass hatten, haben die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten.
  • Das Ja-Wort gegeben haben sich im vergangenen Jahr 39 Paare. Im Vorjahr gab es mit 51 Eheschließungen doch einige mehr, und eine Lebenspartnerschaft, die beurkundet wurde.
  • Der beliebteste Ort zur standesamtlichen Hochzeit war im vergangenen Jahr das Burghotel Pass: 13 Paare schlossen dort den Bund fürs Leben. Das Rathaus in Oeding mit zehn folgt an Platz zwei, Platz drei teilen sich die Mühle Menke und das Haus Wilmers mit je acht Hochzeiten.
  • Bei den Namen nach der Heirat gibt es Vielfalt: Fünf Ehepartner behielten ihre Namen, in 28 Fällen wurde der Name des Mannes, in vier Fällen der Name der Frau gewählt. Für einen Doppelnamen entschieden sich zwei Ehepartner.
  • 94 Geburten wurden beim Standesamt angezeigt. Im gleichen Jahr wurden 99 Todesfälle verzeichnet. So gibt es einen leichten Sterbefallüberschuss.
  • Vielfalt gab es bei den Vornamen der Kinder. Aber: Anni (dreimal), Thea (dreimal), Lina und Marie (je zweimal) führen bei den Mädchennamen die Hitliste an, bei den Jungen Felix (dreimal), Max und Niko/Nico (je zweimal).

 

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