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Eva-Maria Imping

„Ich bin ein Schokoholic“

Die Vredenerin Eva-Maria Imping leitet in dritter Generation die Confiserie Imping.
Eva-Maria Imping © Julian Schaepertoens

Genascht wird immer noch jeden Tag. Bei der süßen Versuchung in ihrem Unternehmen kann Eva-Maria Imping nicht verzichten. „Eine bessere stetige Qualitätskontrolle können wir nicht haben, wenn wir alle auch mal zwischendurch naschen“, lacht die 38-jährige Unternehmerin. 2012 ist sie ins Vredener Familienunternehmen, die Confiserie Imping, eingestiegen und leitet, seit sich ihr Vater im vergangenen Jahr aus dem operativen Geschäft zurückgezogen hat, die Pralinenmanufaktur.

Confiserie Imping in Vreden: Schokolade macht glücklich

Auch nach all den Jahren kann Eva-Maria Imping immer noch bestätigen: Schokolade macht glücklich. „Je mehr Pralinen das Haus verlassen, desto mehr Menschen machen wir glücklich“, sagt sie. Und es gehen viele Pralinen von Vreden aus in die ganze Welt. Einige Millionen Pralinen im Jahr verlassen die Confiserie und werden an den gehobenen Süßwarenfachhandel, Feinkostgeschäfte, Weinhandlungen, aber auch Hotels und in die Gastronomie geliefert. Aber auch über den Direktverkauf in Vreden und im neuen Onlineshop werden die süßen Köstlichkeiten an Endverbraucher oder als Firmenpräsente vertrieben.

Angefangen hat alles als Konditorei-Café, welches ihre Großeltern 1953 in Recklinghausen eröffneten. Nach dem Umzug nach Vreden übernahmen Anfang der 1980er ihre Eltern Walter und Hedwig Imping das Unternehmen und Konditormeister Walter Imping brachte seine Leidenschaft für feine Confiserie-Produkte mit ein. Als die Nachfrage nach handgemachten Pralinen und Gebäcken immer größer wurde, entschied sich die Familie, das Café zu schließen und sich voll auf die eigene Confiserie zu konzentrieren.

Von klein auf wächst Eva-Maria Imping im Unternehmen auf. „Ich bin und war immer schon ein Schokoholic“, sagt die 38-jährige. „Aber dass ich die Firma mal übernehmen werde, war nicht von vornherein klar.“ Zunächst verließ sie Vreden gemeinsam mit ihrem heutigen Ehemann, um BWL zu studieren und praktische Erfahrung im Marketing und Retail-Consulting zu sammeln. 2012 ging es zurück nach Vreden. „Die Confiserie ist über die Jahre gewachsen und wurde in der Branche immer bekannter. Ich hatte Lust, weitere Potenziale auszuschöpfen und aus Imping eine Marke zu machen, die auch beim Endverbraucher bekannt ist“, so die Unternehmerin.

Neuaufbau der Marke

Mit ihrer Erfahrung treibt Eva-Maria Imping die Digitalisierung voran, führt ein ERP-System ein und beginnt mit dem Neuaufbau der Marke Imping. „Wir sind in den letzten Jahren weiter gewachsen und beschäftigen mittlerweile mehr als 50 Mitarbeiter“, erzählt sie.

Bei allen Neuerungen und Weiterentwicklungen der vergangenen Jahre ist der Unternehmerin aber eines besonders wichtig, und zwar dass die Philosophie der Confiserie Imping unverändert bleibt. Nach wie vor werden alle Produkte handwerklich hergestellt, es werden ausschließlich ausgewählte frische Rohstoffe verwendet und es wird auf Konservierungsstoffe verzichtet.

Die Mitarbeiter werden zwar von modernen Maschinen unterstützt, die Handarbeit und traditionelle Rezepturen stehen aber immer noch im Vordergrund. „Diese Kombi ermöglicht es uns, mit Qualität und Frische zu punkten, handwerklich große Mengen zu produzieren und dennoch flexibel individuelle Kundenwünsche umzusetzen“, so die Unternehmerin.

Ihr Kontakt zur Confiserie Imping

Confiserie Imping GmbH
Heckebree 1| 48691 Vreden
Telefon 02564 / 936343 |Fax 02564/ 936344
info@imping-confiserie.de | www.imping-confiserie.de

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