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Volle Konzentration

Remote arbeiten: Mehr Produktivität im Homeoffice #amliebstenzuhause

Remote arbeiten, also von zu Hause aus, ist angesagt. Viele Beschäftigte verbringen viel mehr Zeit im Homeoffice als vor ein paar Jahren. Was man dafür benötigt, erfahren Sie hier.
Junge Frau arbeitet remote im Homeoffice.
Remote arbeiten im Homeoffice: Mit diesen Tipps wird die Heimarbeit ein Leichtes. © Adobe Stock

Laut dem Statistischen Bundesamt arbeiteten rund ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland im vergangenen Jahr regelmäßig im Homeoffice, zehn Prozent sogar ausschließlich. Im Vergleich zu 2019 hat sich diese Zahl fast verdoppelt. Remote arbeiten (dt. entfernt arbeiten) liegt im Trend – so viel steht fest.

Doch damit die Arbeit im Homeoffice gelingt, sollten einige Dinge beachtet werden. Wichtig sind nicht nur einige Regeln und Rituale, welche die Heimarbeit erleichtern, sondern auch die Ausstattung mit passenden Büromöbeln. Möbelhäuser wie Zurbrüggen bieten im Hinblick auf die Einrichtung des Büros kompetente Serviceleistungen und persönliche Beratung an.

Remote arbeiten: Einen festen Arbeitsplatz einrichten

Um zu Hause konzentriert arbeiten zu können, sollte ein fester Arbeitsplatz eingerichtet werden. Die beste Wahl ist da natürlich ein separates Arbeitszimmer. Da über ein solches allerdings nicht jeder verfügt, muss ein Bereich in einem ruhigen Raum wie dem Schlaf- oder Esszimmer der Wohnung herhalten, der dann ausschließlich für die Heimarbeit genutzt wird.

Junge Frau arbeitet am Schreibtisch im Homeoffice.
Sauber, aufgeräumt, ruhig: Der ideale Arbeitsplatz im Homeoffice sollte diese Kriterien erfüllen. © Adobe Stock

Hat man den perfekten Platz gefunden, geht es um die Ausstattung. Beim Homeoffice-Arbeitsplatz steht Bequemlichkeit und Ergonomie im Vordergrund. Wer längere Zeit sitzt, benötigt Büromöbel, die gemütlich und besonders rückenschonend sind, da sonst Verspannungen im Nackenbereich und andere Schmerzen auftreten können.

Homeoffice einrichten: Die idealen Büromöbel

Das Herzstück des Arbeitsplatzes ist ein schöner Schreibtisch. Ein ergonomischer Bürotisch hat im Idealfall eine Breite von 160 cm und sollte mindestens 80 cm tief sein. So kann sichergestellt werden, dass ausreichend Platz für Monitor, Tastatur, Maus und Telefon vorhanden ist. Ein Schreibtisch mit großer Arbeitsfläche wirkt sich positiv auf die Produktivität aus und macht die Organisation viel leichter.

Junge Frau bearbeitet Dokumente im Homeoffice.
Ein Schreibtisch mit großer Arbeitsfläche steigert die Produktivität im Homeoffice. © Adobe Stock

Jedoch ist der perfekte Schreibtisch fürs Homeoffice nur die halbe Miete. Auch ein gesunder Bürostuhl sollte zur Ausstattung gehören. „Ein guter Bürostuhl muss drei Dinge können“, erklärt Andreas Stephan, Leiter des Sachgebiets „Büro“ der gesetzlichen Unfallversicherung (VGB) in Ludwigsburg. „Er muss erstens die natürliche Haltung in allen Sitzpositionen unterstützen, zweitens individuell anpassbar sein und drittens die Bewegung fördern.“ Heißt im Klartext: Rückenlehne und Sitzfläche sollten höhenverstellbar, Armlehnen und bequeme Polsterung vorhanden sein. So wird rückenschonendes Arbeiten gewährleistet.

Stauraum im Büro: Mehr Platz bei der Heimarbeit

Sind Schreibtisch und Bürostuhl gefunden, geht es um den Stauraum. Farbige Mappen und Hefter oder auch Körbe können dabei helfen, Ordnung zu halten. Doch wer im Homeoffice arbeitet, sollte seinen Arbeitsplatz nicht zu sehr vollstellen. Das stört die Konzentration und sorgt letztlich nur für Stress.

Stauraum schaffen mit einem neuen Regal.
Schränke und Sideboards bringen Ordnung ins Homeoffice. © Adobe Stock

Stauraum muss her, damit alles fein säuberlich sortiert, aber dennoch sofort griffbereit ist, wenn etwas benötigt wird. Das Motto hier: Erlaubt ist, was gefällt. So gibt es viele schöne Schränke, kompakte Sideboards und Regale fürs Büro, die nicht nur total praktisch sind, sondern auch den eigenen Stil widerspiegeln.

Remote arbeiten: Morgenroutine und Zeitmanagement

So, dann ran an die Arbeit – und diese beginnt im Homeoffice schon bei der Morgenroutine. Besonders Neulinge neigen bei der Heimarbeit dazu, diese zu vernachlässigen. Sie rollen aus dem Bett direkt vor den Rechner, schwören auf die Jogginghose oder lassen sogar die Zahnbürste morgens im Becher.

Mann mit Hemd in einem Videocall im Homeoffice.
Gekämmt und im Hemd: Im Homeoffice hilft ein Dresscode dabei, einfacher in die Rolle des Arbeitnehmers zu schlüpfen. © Adobe Stock

Aus psychologischer Sicht ist das allerdings keine gute Idee. Wenn man im Homeoffice konzentriert arbeiten und produktiv sein möchte, sollte man sich genauso fertig machen, als würde man ins Büro fahren. Also duschen, stylen, schick machen. So bleiben die gewohnten Abläufe bestehen.

Sitzt man dann fertig gemacht am Schreibtisch, ist es ratsam, genaue Arbeitszeiten festzulegen. Das ist wichtig, weil sich Berufliches und Privates im Homeoffice unweigerlich vermischen. Ist der Arbeitstag vorher strukturiert, fällt es wesentlich leichter, nach Feierabend wieder in die private Rolle zu schlüpfen. Feste Zeiten helfen außerdem dabei, fokussiert zu sein. Und ganz wichtig: Nach getaner Arbeit das Firmenhandy ausschalten.

Ernährung und Pausen im Homeoffice

Wenn gegen Mittag der Magen knurrt, ist im Homeoffice Vorsicht geboten. Wer zu Hause ist, neigt schnell dazu, eine gesunde Ernährung zu vernachlässigen. Klar, es ist wesentlich bequemer, mal eben schnell die Süßigkeitenschublade zu öffnen und sich einen Schokoriegel zu schnappen. Dabei sollte gesunde und nährstoffhaltige Kost auf dem Speiseplan stehen.

Das ist nicht nur besser für den Körper, sondern auch für das Wohlbefinden und die Konzentration. Also besser auf eine frische und gesunde Mahlzeit setzen, anstatt den ganzen Tag über ungesunde Snacks zu verdrücken – und wenn es mal schneller gehen muss, sei der Griff in die Obstschale ans Herz gelegt.

Ein Mittagsessen, das man ganz bewusst zu sich nimmt, ohne dabei Mails zu beantworten oder Telefonate anzunehmen, hat noch einen weiteren positiven Effekt: Es stellt eine Pause da. Und Pausenzeiten sind auch während der Heimarbeit enorm wichtig. Irgendwann lässt einfach die Konzentration nach, das ist ganz normal. Nimmt man ein Nachlassen der Leistungsfähigkeit wahr, ist es empfehlenswert, sich für ein paar Minuten mit Dingen zu beschäftigen, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Ein kurzer Spaziergang, Atemübungen, etwas Musik hören oder eben ein gesunder Snack kann die Batterien wieder aufladen.

Noch mehr Einrichtungs- und Gestaltungstipps gibt es in unserem #amliebstenzuhause-Channel.

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