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„In die Hose gegangen“: So reagiert Twitter auf den Warntag 2020

Am Donnerstag sollten in ganz Deutschland um elf Uhr die Sirenen heulen. Doch in den sozialen Netzwerken melden viele Nutzer, dass sie vom Warntag gar nichts mitbekommen haben.
Am Warntag 2020 meldeten viele Twitter-Nutzer, von einem Alarm nichts mitbekommen zu haben. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Um elf Uhr heulten am Donnerstag in ganz Deutschland laute Sirenen – zumindest in der Theorie. Beim ersten bundesweite Probealarm seit der Wiedervereinigung, dem Warntag, geht es darum, die Warntechnik für besondere Risiken wie Unwetter oder Chemieunfälle zu testen. Ziel ist es an dem Tag auch, die Menschen in Deutschland über Warnungen in Notlagen zu informieren. Doch an vielen Orten Deutschlands blieben die Sirenen wohl stumm – glaubt man den Reaktionen auf Twitter. Dort beschwerten sich viele Nutzer über einen ausbleibenden Alarm.

Der ausbleibende Alarm wurde von vielen Nutzern ironisch kommentiert.

Sogar Vergleiche mit der umstrittenen letzten Staffel der Serie „Game of Thrones“ wurden gezogen.

Auch Warn-Apps wie NINA oder Katwarn funktionierten offenbar nicht zuverlässig. Viele Nutzer meldeten, gar keine Nachricht bekommen zu haben.

Am Ende waren sich viele Nutzer einig: Statt über Sirenen oder Warn-Apps, werde man wohl bei einem Katastrophenfall wohl am besten durch andere Twitter-Nutzer informiert.

RND/bic

Der Artikel "„In die Hose gegangen“: So reagiert Twitter auf den Warntag 2020" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland