Dass es wirklich 2000 Meter braucht, um einen Airbus A321neo auch bei Regen in Dortmund zur Landung zu bringen, will Flughafennachbar Werner Wirtz erst einmal konkret vorgerechnet bekommen. Eine pauschale Behauptung klammere aus, dass die Start- und Landebahn mit einem speziellen Regenasphalt versehen ist.
Dass es wirklich 2000 Meter braucht, um einen Airbus A321neo auch bei Regen in Dortmund zur Landung zu bringen, will Flughafennachbar Werner Wirtz erst einmal konkret vorgerechnet bekommen. Eine pauschale Behauptung klammere aus, dass die Start- und Landebahn mit einem speziellen Regenasphalt versehen ist. © Landes, Hans Juergen
Landeschwelle

Zweifel am „Regenproblem“ des Dortmunder Flughafens

Gegner einer Landebahnverlängerung am Flughafen Dortmund warnen vor den Auswirkungen für Mensch und Umwelt. Nun allerdings taucht ein noch „griffigeres“ Argument auf.

Ob Stadt, Kreis oder Umweltverbände: Wer sich aus und für Unna im bisherigen Verfahren zur Landebahnverlängerung am Flughafen Dortmund einbringen konnte, führte als stärkstes Gegenargument die schädlichen Auswirkungen für Mensch und Umwelt an. Überraschend ist dies nicht, bedeutet eine um 300 Meter verlegte Landeschwelle doch auch einen rund 15 Meter tieferen Landeanflug als jetzt. Eine durchaus überraschende Stellungnahme legt dagegen Flughafennachbar Werner Wirtz vor: Er zweifelt an, ob die Verlegung der Landeschwelle überhaupt notwendig ist für die Ziele des Dortmunder Flughafens.

Piste am Flughafen Dortmund ist auch bei Regen griffig

Schwellenverlegung nur Teil der Salamitaktik?

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Redakteur
Verwurzelt und gewachsen in der Hellwegbörde. Ab 1976 Kindheit am Hellweg in Rünthe. Seit 2003 Redakteur beim Hellweger Anzeiger. Hat in Unna schon Kasernen bewacht und grüne Lastwagen gelenkt. Aktuell beäugt er das politische Geschehen dort und fährt lieber Fahrrad, natürlich auch auf dem Hellweg.
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