Bochum klettert in der Tabelle auf Platz acht

Geht für den VfL noch etwas?

So schnell kann es im Fußball gehen: Vor zwei Wochen war der VfL Bochum nach drei Unentschieden hintereinander auf den 13. Tabellenplatz abgerutscht und musste mit einem Auge sogar nach unten schauen. Mittlerweile kann man an der Castroper Straße den Blick wieder nach vorne richten.

BOCHUM

, 24.03.2015, 11:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bochum klettert in der Tabelle auf Platz acht

Die Bochumer kletterten nach dem Sieg in Nürnberg auf Rang acht in der Tabelle.

Die Siege gegen Heidenheim und in Nürnberg rücken die vorherigen Punkteteilungen in ein ganz neues Licht. Inzwischen sind die Blauweißen unter Gertjan Verbeek seit sechs Partien ungeschlagen und auf Rang acht geklettert. Ein exzellenter Esser im Bochumer Tor, eine gehörige Portion Glück, aber auch eine enormen Effektivität waren für den 2:1-Erfolg am Montag bei den Franken verantwortlich.

Abstiegsgefahr gebannt

Damit dürfte das Thema Abstiegsgefahr zu den Akten gelegt werden können, noch ehe es für den VfL wirklich akut geworden ist. Nachdem dem VfR Aalen wegen einem Verstoß gegen Lizenzierungsauflagen zwei Punkte abgezogen wurden, sollte bei 13 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz in den noch ausstehenden acht Spieltagen nichts mehr anbrennen.

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Eindrücke vom Bochumer Sieg in Nürnberg.© Foto: dpa
Eindrücke vom Bochumer Sieg in Nürnberg.© Foto: dpa
Eindrücke vom Bochumer Sieg in Nürnberg.© Foto: dpa
Eindrücke vom Bochumer Sieg in Nürnberg.© Foto: dpa
Eindrücke vom Bochumer Sieg in Nürnberg.© Foto: dpa
Eindrücke vom Bochumer Sieg in Nürnberg.© Foto: dpa
Eindrücke vom Bochumer Sieg in Nürnberg.© Foto: dpa
Eindrücke vom Bochumer Sieg in Nürnberg.© Foto: dpa
Eindrücke vom Bochumer Sieg in Nürnberg.© Foto: dpa
Simon Terodde jubelt über seinen Treffer in Nürnberg.© Foto: dpa
Eindrücke vom Bochumer Sieg in Nürnberg.© Foto: dpa
Eindrücke vom Bochumer Sieg in Nürnberg.© Foto: dpa

„Die Leistung war nicht gut“, sagte Verbeek direkt nach dem Nürnberg-Spiel, merkte jedoch auch an: „Das Ergebnis hat gestimmt.“ Das Erfolgserlebnis sollte neue Kräfte freisetzen, zumal der VfL bei allem Glück wieder einmal einem Lazarett getrotzt hat, das bisweilen schon fast eine eigene Elf stellen könnte. Insofern kommt die Länderspielpause nicht gerade ungelegen.

Vier Zähler bis Platz fünf

Doch was ist danach für den VfL noch möglich? Coach Verbeek und Sportvorstand Christian Hochstätter leben Woche für Woche unbändigen Siegeswillen vor. Sie wollen weiter in der Tabelle klettern, die Mannschaft will das auch. Bis Platz fünf beträgt der Rückstand nur noch vier Zähler. Diesen wettzumachen, ist nicht utopisch.

Doch darf es sogar noch mehr sein? Bei zehn Punkten bis zum dritten und elf bis zum zweiten Platz  scheint der Griff nach den Sternen zu hoch zu sein. In den restlichen acht Begegnungen dürften dann kaum noch Patzer passieren. Aus eigener Kraft geht für den VfL in Sachen Aufstieg nichts mehr. Aber die Bochumer können das Spitzentrio unter Druck setzen.

Spitzentrio unter Druck setzen

Am 27. Spieltag gastiert die Verbeek-Elf bei Darmstadt 98, dem derzeitigen Dritten, am 30. Spieltag kommt mit dem 1.FC Kaiserslautern der aktuelle Zweite, am 32. Spieltag zudem Spitzenreiter FC Ingolstadt an die Castroper Straße. Was der VfL daraus macht, steht in den Sternen. Gespannt darf man auf den Saison-Endspurt aber in jedem Fall sein.

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