Bochum mit bewährter Startelf im Spitzenspiel

Verbeek: "Cool bleiben"

Wann hat es das zuletzt beim VfL Bochum gegeben? Trainer Gertjan Verbeek kann am Samstag im Spitzenspiel beim SC Freiburg zum dritten Mal hintereinander dieselbe Startelf aufbieten. Das bedeutet, dass sich die einzige Änderung gegenüber dem 5:0-Pokalerfolg in Salmrohr im Tor abspielen wird.

BOCHUM

, 14.08.2015, 11:34 Uhr / Lesedauer: 2 min

In dieses kehrt Andreas Luthe zurück, der in den bisherigen beiden Ligapartien der Bochumer bereits die Nummer eins gewesen ist. Im Breisgau treffen zwei ungeschlagene Teams aufeinander, die in der Tabelle mit jeweils sechs Zählern die Plätze eins und zwei einnehmen. Der VfL reist mit berechtigter Zuversicht an die Schweizer Grenze. Allerdings ist der SC Freiburg wohl der bislang stärkste Gegner. Sollte den Bochumern ein weiterer Sieg gelingen, würden sie die Tabellenführung übernehmen.

Wiedersehen mit Streich

Trainer Verbeek stellt sich und seine Mannschaft auf einen Gastgeber ein, der vor allem in der Anfangsphase mächtig Gas geben dürfte. „Dann muss man cool bleiben. Vielleicht wird es nach 25 Minuten lockerer“, spekuliert der Holländer, für den es ein Wiedersehen mit Christian Streich gibt.

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Beim letzten Aufeinandertreffen waren der damals noch beim 1.FC Nürnberg tätige Verbeek und der Freiburger Coach verbal gehörig aneinandergeraten. Im Vorfeld der Partie nimmt der Bochumer Trainer den Wind aus den Segeln: „Mir geht es um Fußball. Das andere ist für mich kein Thema.“

Goalgetter im Blickpunkt

In Bochums Simon Terodde (ein Tor in der Meisterschaft, drei im Pokal) und Freiburgs Nils Petersen (je vier pro Wettbewerb) hat jede Mannschaft einen in Topform agierenden Goalgetter. Eine Bochumer Sonderbewachung wird es für Petersen nicht geben.

„Wir respektieren den Gegner und die Qualitäten der Spieler, aber wir spielen unser Spiel“, stellt Verbeek klar. Auch gegen Petersen vertraut er seinen Defensivleuten, die in dieser Saison noch keinen einzigen Gegentreffer zugelassen haben. Die Umsetzung soll auch in Freiburg so aussehen, dass der VfL den Kontrahenten möglichst weit vom eigenen Tor fernhalten will. „Und das probieren wir“, verdeutlicht Gertjan Verbeek seine Herangehensweise.

Ziel ist ein Auswärtssieg

Dass das Bochumer Ziel ein Auswärtssieg ist, daran lässt VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter keine Zweifel. „Es muss doch immer so sein, dass man mit dem Ziel in ein Spiel geht, es zu gewinnen“, sagt der 51-Jährige, der allerdings keineswegs mit einem Selbstläufer rechnet: „Für mich ist das größte Problem in Freiburg, dass es eine junge, hungrige Mannschaft ist. Da geht es erst einmal darum, dagegenzuhalten - und dann die eigenen Qualitäten einzubringen.“

Die konnten sich beim VfL bislang sehen lassen. Und so dürften sich am Samstag beide Teams auf Augenhöhe begegnen. Christian Hochstätter stellt klar: „Wenn wir das abrufen, was wir zuletzt gezeigt haben, haben wir auch eine Möglichkeit, in Freiburg zu gewinnen.“

So könnte der VfL spielen: Luthe - Celozzi, Fabian, Bastians, Perthel - Losilla - Bulut, Haberer, Hoogland, Terrazzino - Terodde

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