Christian Hochstätter: Lamentieren nutzt nichts

Bochums Sportvorstand

Als Tabellen-14. empfängt Fußball-Zweitligist VfL Bochum am Samstag (13 Uhr/Sky) den Vorletzten, die SpVgg Greuther Fürth. Vor dem richtungsweisenden Spiel sprach VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter mit unserem Mitarbeiter Ralf Rudzynski über Trainer Jens Rasiewski und die Tabellensituation.

BOCHUM

, 16.11.2017, 16:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christian Hochstätter:“ Was hilft, sind Punkte.“

Christian Hochstätter:“ Was hilft, sind Punkte.“ © dpa

Herr Hochstätter, welche Emotionen löst bei Ihnen derzeit der Blick auf die Zweitliga-Tabelle aus?

Mit Sicherheit kein Hochgefühl. Wir sind hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben, das ist Fakt. Nur nutzt es wenig, darüber ständig zu lamentieren und jede Woche einen Kommentar dazu abzugeben. Was hilft, sind Punkte. Und die wollen wir gegen Fürth holen.


Sind die Aufstiegshoffnungen noch ein Thema?

Die Antwort lässt sich aus der vorherigen ableiten: Aktuell befassen wir uns nur mit der augenblicklichen Situation und werden uns ausschließlich aufs kommende Spiel fokussieren. Alles andere wird ausgeblendet.


Muss der VfL in der Tabelle nach unten schauen?

Ich bin mir des Tabellenstandes bewusst, gehöre aber zu denjenigen, die sich in der Tabelle immer an denen orientieren, die vor uns stehen.


Trainer Jens Rasiejewski hat die Defensive stabilisieren. Wie kann es gelingen, dass auch die Offensive erfolgreich agiert?

Durch harte und intensive Trainingsarbeit. Nur so lassen sich Automatismen einstudieren, die dann auch im Spiel, in Drucksituationen, greifen. Bisher waren wir in keinem der zurückliegenden Spiele chancenlos. Ich vertraue der Mannschaft und gehe davon aus, dass wir gegen Fürth erfolgreich sein werden.