Das war noch kein neuer VfL Bochum

Biederer Auftritt in Berlin

Im ersten Pflichtspiel unter Trainer Gertjan Verbeek war der titulierte neue VfL Bochum allenfalls in Ansätzen zu erahnen. Vom attraktiven ffensivfußball war das Team noch weit entfernt. Zwar hatten die Bochumer viel Ballbesitz, doch war der Auftritt insgesamt ähnlich bieder wie die letzten vor der Winterpause.

BOCHUM

von Ralf Rudzynski

, 08.02.2015, 18:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das war noch kein neuer VfL Bochum

Enttäuschte Bochumer (v.l.): Timo Perthel, Mikael Forssell und Danny Latza.

Hinzu kamen auch in Berlin wieder reichlich Wackler bei gegnerischen Eckbällen. "Wenn wir in der Anfangsviertelstunde des zweiten Durchgangs das Spiel besser kontrollieren, dann gewinnen wir hier auch. Wir bekommen aber ein unnötiges Gegentor, weil wir nicht wach genug sind. Dann kommt es, wie es kommen muss", sagte Sportdirektor Christian Hochstätter.

"Können nicht zufrieden sein"

Der VfL war um einen geordneten Aufbau bemüht, doch scheiterte dieser schon zumeist beim Spiel durchs zentrale Mittelfeld. So schoben sich die Innenverteidiger Bastians und Cacutalua weitgehend vor dem eigenen Strafraum die Bälle hin und her. Die Offensive lebte vor allem von Gündüz, der den VfL nach einer halben Stunde auch in Führung brachte. Mit einem Weitschuss, denn die einzige  herausgespielte Chance hatte Bochum in der 47. Minute, als jedoch Cwieling das 0:2 verpasste.

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2. Bundesliga, 20. Spieltag: Union Berlin - VfL Bochum 2:1 (0:1)

Bilder der Zweitliga-Partie zwischen Union Berlin und dem VfL Bochum.
07.02.2015
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Bilder der Partie Union Berlin gegen den VfL Bochum.© Foto: dpa
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Schlagworte VfL Bochum, Union Berlin

"Das war eine überflüssige Niederlage. Union hat uns kaum eine Lücke gelassen. Allerdings waren sie auch selbst nur nach Standards gefährlich. Wir führen mit 1:0, das Gegentor fällt aber viel zu schnell nach der Halbzeit. Wir können nicht zufrieden sein. Aber diese Niederlage wirft uns auch nicht um", sagte Sechser Anthony Losilla.

Bochumer Fehlerkette

Das rächte sich nur drei Minuten später. Ein simpler Einwurf in den Rücken der Abwehr wirbelte die gesamte Bochumer Deckung durcheinander. Schließlich landete der Ball bei Kobylanski, der aus 14 Metern ausglich. Der starke Esser im VfL-Kasten war ebenso machtlos wie beim späten 2:1, dem ebenfalls eine Bochumer Fehlerkette den Hausherren das Tor öffnete.

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Dabei attackierten die  die Berliner schon an der Mittellinie aggressiv und brachten das Leder nach der Balleroberung schnell in die Spitze. Genau mit den Waffen also, die Verbeek während der fünfwöchigen Vorbereitung seinen Mannen eingeimpft hatte. Ralf Rudzynski

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