Fans verabschieden VfL mit Pfiffen in die Pause

1:3 gegen St. Pauli

Dieses Ende passte für Fußball-Zweitligist VfL Bochum ins Bild einer verkorksten Saison. Im mit 27.600 Zuschauern ausverkauften Ruhrstadion verloren die Blauweißen gegen den FC St. Pauli mit 1:3 (1:1) und verpassten sowohl den Sprung auf den sechsten Tabellenplatz als auch mögliche Zusatzeinnahmen aus dem TV-Topf in Millionenhöhe.

BOCHUM

, 21.05.2017, 19:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dabei begann die Partie für die Hausherren wie gemalt: Bochum drückte auf das Tempo und ging in der siebten Minute durch einen Flachschuss von Selim Gündüz in Führung. Kurz darauf verhinderte Pauli-Keeper Philipp Heerwagen gegen Johannes Wurtz das 2:0.

Ausgleich nach Fehlerkette

Auf der anderen Seite lud der VfL die bis dahin harmlosen Gäste in der 23. Minute mit einer Fehlerkette zum Ausgleich ein, den Lennart Thy erzielte. Überhaupt nicht auf der Höhe war Bochum in der 55. Minute, als Lasse Sobiech bei einer Ecke die gesamte Deckung übersprang und zum 1:2 einköpfte. "Da ist niemand von uns hochgegangen", ärgerte sich VfL-Coach Gertjan Verbeek.

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2. Bundesliga, 34. Spieltag: VfL Bochum - FC St. Pauli 1:3 (1:1)

Bilder der Zweitliga-Partie zwischen dem VfL Bochum und dem FC St. Pauli.
21.05.2017
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Bilder der Zweitliga-Partie zwischen dem VfL Bochum und dem FC St. Pauli.© Foto: dpa
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Schlagworte VfL Bochum, FC St. Pauli

St. Pauli stand danach lange Zeit stabil. Am Ende warf der VfL alles nach vorne, doch brachten in Tom Weilandt, Görkem Saglam und Felix Bastians gleich drei Akteure das Leder nach einer Freistoßflanke von Thomas Eisfeld nicht über die Linie (80.).

"Sie hatten es mehr verdient"

Als Bochums Maxim Leitsch in der 86. Minute an der Mittellinie dann auch noch patzte, traf erneut Thy zum Endstand und schoss die Gastgeber auf Platz neun. "St. Pauli war in der zweiten Halbzeit besser, sie hatten es mehr verdient", zeigte sich Verbeek als fairer Verlierer.  

VfL-Mittelfeldspieler Anthony Losilla bilanzierte: "Das Spiel war symptomatisch für unsere Saison." Aus dieser verabschiedeten die Fans den VfL nach einer weiteren Enttäuschung mit Pfiffen in die Sommerpause. "Verständlich. Es ist doch klar, dass die Leute unzufrieden sind", räumte Felix Bastians ein und merkte an: "Wir hätten viel druckvoller und energischer spielen müssen. Es ärgert mich, dass wir die Kulisse nicht mitgenommen haben."

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