Guardiola lässt einige Personalien offen

Bochum "sehr aggressiv"

Trainer Pep Guardiola hat mehrere Personalien vor dem Viertelfinale des FC Bayern München im DFB-Pokal am Mittwoch (20.30 Uhr/ARD und Sky) beim VfL Bochum offengelassen. Wegen Franck Ribéry und Mario Götze werde er erst noch mit den Ärzten und Physiotherapeuten sprechen, kündigte der spanische Fußball-Trainer am Dienstag an.

MÜNCHEN

09.02.2016, 12:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Guardiola lässt einige Personalien offen

Münchens Trainer Pep Guardiola betrachtet das K.o.-Duell im Pokal gegen den Zweitligisten VfL Bochum als "Finale".

Ribéry war erst tags zuvor wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, Götze immerhin eine Woche zuvor. Rafinha reist nach Guardiolas Angaben sicher mit in den Ruhrpott, bei dem zuletzt am Knie angeschlagenen Arturo Vidal „denke ich auch“.

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Ob Verteidiger Serdar Tasci im Kader stehen werde, ließ der Spanier offen. „Nach dem Training werde ich entscheiden“, sagte Guardiola. Tasci sei nach einer Gehirnerschütterung vom Kopf her okay. Vielmehr sieht der Bayern-Coach, dessen Team zum siebten Mal in Serie ins Halbfinale des Pokals kommen will, den Neuzugang von Spartak Moskau in Sachen Physis noch kritisch.

Spiel gegen Bochum ein "Finale"

Guardiola betrachtet das K.o.-Duell gegen den Tabellenfünften der 2. Bundesliga als „Finale“. Die Bochumer bewertet er als „sehr aggressiv“ mit schnellen Spielern auf den Außen. Die Mannschaft trage eindeutig den Stempel des früheren Nürnbergers Trainers Gertjan Verbeek. Der VfL und damals der FCN hätten die „gleiche Idee, den gleichen Spirit, die gleiche Motivation, die gleiche Leidenschaft“, erläuterte Guardiola weiter. 

Eine böse Überraschung wollen die seriösen Bayern in Bochum nicht erleben. Daher erinnerte Thomas Müller seine Mannschaftkollegen auch an den letzten Pokal-Auftritt beim VfL im Dezember 2011. „Das war damals sehr knapp“, sagte Müller. Erst der Treffer von Arjen Robben in der Nachspielzeit bescherte das erlösende 2:1.

"Schwieriges Spiel"

„Es wird ein schwieriges Spiel. Sie werden sicher mit dem Messer zwischen den Zähnen auf uns warten“, warnte Müller weiter. „Ich erwarte nicht, dass es ein Spaziergang wird. Dementsprechend müssen wir auch in die Partie reingehen.“ Die Hoffnung auf den Coup ist vermutlich der größte Bochumer Trumpf. „Sie wollen, das ist eine große Chance für sie“, sagte Verteidiger Holger Badstuber.

Robben erwartet daher „ein ganz intensives“ Spiel.  „Das wird nicht einfach. Wir müssen gut aufpassen“, mahnte er. „Wir sind gewarnt. Man braucht gar nicht von Zweitligamannschaft reden. Bochum könnte auch in der Bundesliga mitspielen.“ Der FCB brauche „eine hochkonzentrierte Leistung, das Beste von uns allen.“ 

Von dpa