Hooglands Tor: Bisschen Hand, bisschen Pfosten

2:0-Sieg im DFB-Pokal

So ganz bewusst war Tim Hoogland angeblich nicht, wie er das Tor zum 2:0 im Pokal gegen 1860 München eigentlich erzielt hatte. "Ich springe hoch, berühre den Ball zuerst mit dem Kopf - ein bisschen Hand und ein bisschen Pfosten waren auch dabei. Aber es war ein reguläres Tor", beteuerte der Defensivspieler des VfL.

MÜNCHEN

17.12.2015, 11:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hooglands Tor: Bisschen Hand, bisschen Pfosten

Tim Hooglands Tor für den VfL Bochum war hochumschritten. Foto: Andreas Gebert

Hoogland hatte einen Freistoß von Teamkollege Marco Terrazzino kurz vor der Halbzeit mit dem rechten Unterarm aus spitzem Winkel über die Torlinie befördert. Die "Löwen" protestierten vehement und stürmten, angeführt von Keeper Stefan Ortega, auf den Linienrichter zu, dem das Vergehen aber nicht aufgefallen war. "Von unserer Sicht aus war es schlecht zu erkennen. Der Linienrichter muss aber erkennen, dass die Hand im Spiel war", kritisierte TSV-Trainer Benno Möhlmann.

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Das sah der umstrittene Torschütze etwas anders: "Es war keine Absicht", bemerkte Hoogland, der das Schiedsrichter Marco Fritz auf Nachfrage auch so versichert hätte. Er behauptete: "Der Ball wäre so oder so ins Tor gegangen." Der Referee hat seinen Fehler wohl bereits in der Halbzeit eingestanden. Wie Oliver Kreuzer, Sportdirektor des TSV 1860, nach dem Spiel berichtete, habe Fritz zu ihm gesagt: "Das zweite Tor hätte abgepfiffen werden müssen."

Von dpa

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