Kein Spaziergang

Für den VfL in Frankfurt

Das Pokal-Achtelfinale gegen den FC Bayern München im Kopf, den FSV Frankfurt als nächsten Gegner in der 2. Liga vor der Brust. Eine Aussage, mit der sich VfL-Trainer Andreas Bergmann nicht unbedingt anfreunden kann.

BOCHUM

von Von Martin Jagusch

, 14.12.2011, 16:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kevin Vogt, hier im Zweikampf mit dem Dresdner David Solga, drängt zurück in die Bochumer Startformation.

Kevin Vogt, hier im Zweikampf mit dem Dresdner David Solga, drängt zurück in die Bochumer Startformation.

"Die Bayern interessieren uns erst am Samstag ab 14.45 Uhr, wenn unser Meisterschaftsspiel in Frankfurt abgepfiffen ist." So diente am Mittwoch die Videoanalyse des Spiels gegen Fortuna Düsseldorf in erster Linie dazu, seinen Akteuren die richtige Einstellung für die Begegnung in der Main-Metropole vor Augen zu führen. Zwar sorgt die Heimbilanz des FSV, die Frankfurter sind als einziges Team der 2. Liga noch ohne einen einzigen Heimerfolg, rund um das rewirpowerSTADION nicht gerade für schlotternde Knie, aber ein Spaziergang wird es auch am 19. Spieltag für die Bochumer nicht geben. "Wir fahren da mal nicht eben kurz hin und nehmen die Punkte mit", warnt Bergmann.Wichtige Begegnung So stellt er seine Mannschaft auf eine kampfbetonte Partie ein, die über die Mehrzahl an gewonnenen Zweikämpfen entschieden werden wird. "Es wird ein sehr intensives Spiel geben. Für den FSV ist es noch einmal eine sehr wichtige Begegnung, die sie sicherlich für sich entscheiden wollen, um mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen", fordert Bergmann mit dieser Aussage noch einmal 90 Minuten Konzentration auf den Zweitliga-Alltag, bevor es dann am Dienstag den Deutschen Rekord-Meister als Sahnehäubchen im Pokal auf das Fußballjahr 2011 gibt.Gegenseitig fordern Die Trainingseindrücke stimmen den 52-jährigen Fußball-Lehrer jedenfalls zuversichtlich, dass seine Spieler diese Vorgaben auch in die Tat umsetzen. So trainieren alle Akteure sehr intensiv. Gerade diejenigen, die zuletzt keine Berücksichtigung in der Anfangsformation fanden, würden richtig Gas geben. "Dadurch fordern sich die Spieler im Training gegenseitig und halten das Niveau hoch." Dies gilt auch und vor allem für Slawo Freier und Kevin Vogt, die mit Macht wieder zurück in die Startelf wollen. "Vielleicht gebe ich am Samstag dem ein oder anderen Spieler, der zuletzt fast alle Partien durchgespielt hat, mal eine Möglichkeit zum durchschnaufen", so der Bochumer Trainer. Freier und Vogt stünden bereit, um dafür zu sorgen, dass der VfL nicht nur in Frankfurt gewinnt, sondern auch mit breiter Brust gegen Bayern antreten kann.