Last-Minute-Wechsel: Was beim VfL Bochum noch passieren könnte

Zu- und Abgänge

Viel Zeit bleibt nicht mehr, um letzte Transfers zu tätigen. Am 2. September schließt sich das Transferfenster. Wie schaut es beim VfL Bochum aus? Gibt es noch Zu- oder Abgänge? Eine Übersicht.

Bochum

, 22.08.2019, 17:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Last-Minute-Wechsel: Was beim VfL Bochum noch passieren könnte

VfL-Manager Sebastian Schindzielorz sucht noch nach Verstärkungen. © picture alliance / Guido Kirchner

Still ruht der See in Bochum. Während bei vielen Klubs tagtäglich neue Transfergerüchte die Runde machen, sickert beim VfL derzeit wenig bis gar nichts durch. Ist das ein gutes oder eher ein schlechtes Zeichen? Klar ist: Soll der Kader noch verändert werden, haben die Verantwortlichen nicht mehr lange Zeit dafür. Am 2. September müssen alle Transfers abgeschlossen sein.

Wir fassen den aktuellen Stand beim VfL Bochum zusammen:

Sucht der VfL überhaupt nach Verstärkungen?

Manager Sebastian Schindzielorz umschifft diese Fragen gerne, so auch jüngst in einer Pressekonferenz. Da sagte er lediglich, dass er den Markt weiter beobachte, und zwar auf fast allen Positionen. Angesichts des Fehlstarts mit einem schmeichelhaften Pokalerfolg und keinem Sieg in der Liga sind Last-Minute-Einkäufe mehr als wahrscheinlich. Benötigt wird zum einen ein rechter Außenverteidiger. Denn Arsenal-Leihgabe Jordi Osei-Tutu hat die Erwartungen bislang nicht erfüllt. Und dauerhaft einen Innenverteidiger auf die Außenbahn zu stellen, ist nicht die Wunschlösung von Trainer Robin Dutt. Zum anderen wird ein zweiter Mittelstürmer gesucht für den Fall, dass Silvere Ganvoula ausfällt. Auch das Mittelfeld hat bislang nicht überzeugen können.

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Welche Möglichkeiten gibt es noch auf dem Transfermarkt?

Der allermeisten Deals sind längst abgewickelt, die Auswahl ist nicht mehr groß. Aber: In einigen Fällen sinken jetzt die Preise – oder es kommen neue Spieler auf den Markt. Zum Beispiel Erstliga-Profis, die bei ihren Vereinen keine Chance mehr sehen. Die Gefahr: Platzt ein Last-Minute-Wechsel, gibt es oft keine Alternativen mehr. In Bochum haben die Verantwortlichen in den vergangenen Jahren noch oft auf den letzten Drücker zugeschlagen.

Kann sich der VfL neue Spieler denn leisten?

Über allem steht beim VfL natürlich die Finanzierbarkeit. Geld ist aber noch vorhanden. Helfen könnte auch das Pokalspiel gegen den FC Bayern. Denn die zweite Runde hat der Verein bei seiner Saisonplanung nicht berücksichtigt. Der VfL kann sich also über einen Bonus freuen. 350.000 Euro gibt es vom DFB garantiert. Zuschauereinnahmen – knapp die Hälfte darf Bochum behalten – kommen dazu.

Gibt es auch noch Spieler, die den Verein verlassen wollen?

Das ist gar nicht so unwahrscheinlich. Schon seit Mitte Mai wird ein Abnehmer für Stefano Celozzi gesucht, den aussortierten Ex-Kapitän. Auch Robert Tesche könnte es schwer haben, auf Einsatzzeiten zu kommen. Er spielte bislang nur eine ungeordnete Rolle. Das gilt ebenso für Eigengewächs Görkem Saglam. Der Mittelfeldakteur sammelt beim VfL nur selten Spielpraxis, in dieser Saison noch gar nicht. Möglich, dass auch er Alternativen prüfen lässt. Nach einem Beraterwechsel im Winter steht eine Luftveränderung schon länger im Raum. Jungprofi Jan Wellers könnte außerdem verliehen werden.

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