Maltritz soll führen

Beim FC St. Pauli

Als sich der FC St. Pauli und der VfL Bochum zuletzt in einem Pflichtspiel gegenüber standen, war der heutige VfL-Coach Andreas Bergmann noch Trainer der Kiez-Kicker. "4:0 haben wir damals in der 2. Runde des DFB-Pokals in der Saison 2005/06 gewonnen", erinnert sich Bergmann noch an das damalige Aufeinandertreffen.

BOCHUM

von Von Martin Jagusch

, 08.02.2012, 17:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Maltritz soll führen

Marcel Maltritz soll seine Erfahrung in das Spiel des VfL Bochum einbringen.

Mit weiteren Siegen über Bremen und Berlin zog der FC St. Pauli sogar bis in das Halbfinale ein. Erst dort kam in quasi letzter Sekunde gegen den deutschen Rekordmeister das Aus für Bergmann und St. Pauli. Noch heute pflegt Bergmann gute Kontakte in die Hansestadt. Mit seinen damaligen Co-Trainern Dirk Zander und Andre Trulsen steht der Bochumer Coach noch immer in engen Kontakt. So freut er sich nicht nur auf das sportliche Wiedersehen mit seinem Ex-Club, sondern auch auf die Atmosphäre am ausverkauften Millerntor. "Das ist schon etwas ganz Besonderes", so Bergmann.Nach Gelbsperre

In der stimmungsgeladenen Arena benötigt der VfL, um dort bestehen zu können, einen kühlen Kopf. Da kommt es dem Bochumer Trainer gerade recht, dass Abwehrroutinier Marcel Maltritz seine Gelbsperre gegen Hansa Rostock abgesessen hat und damit am Sonntag wieder in die Innenverteidigung an die Seite von Jonas Acquistapace zurückkehren wird. "Marcel soll dann wieder von hinten Einfluss auf unser Spiel nehmen. Gerade in Situationen, wenn es auf dem Platz nicht ganz rund läuft", setzt Bergmann auf die Führungsqualitäten des 33-Jährigen.Unerfahrener Ersatztorhüter Auf Erfahrung können die Bochumer dagegen auf der Position des Ersatztorhüters nicht zurückgreifen. Sowohl Michael Esser als auch Markus Scholz stehen weiterhin nicht zur Verfügung, so dass erneut ein Youngster wie Felix Dornebusch oder Daniel Heuer-Fernandes die Reise in die Hansestadt Hamburg antreten wird. Bereits am Samstag brechen die Bochumer mit dem Bus auf an die Elbe, um nicht nur die letzte 0:4-Niederlage vergessen zu machen, sondern auch, um endlich einmal gegen ein Top-5-Team der Liga zu gewinnen. Für den Vfl-Coach soll diese Niederlagenserie möglichst beendet werden, denn "schließlich haben wir in den vergangenen Wochen deutlich an Substanz zugelegt, um auch einmal einen der Aufstiegskandidaten schlagen zu können."