Simon Terodde wechselt zum VfB Stuttgart

VfL-Torjäger

Simon Terodde verlässt den VfL Bochum ein Jahr vor Vertragsende und wechselt zum VfB Stuttgart. Das teilte der Verein am Dienstagnachmittag mit. Der Angreifer erhält beim Bundesliga-Absteiger einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019. Und es gibt weitere schlechte Neuigkeiten für den VfL.

BOCHUM

, 14.06.2016, 15:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Simon Terodde wechselt zum VfB Stuttgart

Bochums Simon Terodde wechselt zum VfB Stuttgart.

"Grundsätzlich hätten wir es schon sehr gerne gesehen, wenn Simon seinen Vertrag bei uns verlängert hätte. Dass er ein Angreifer mit Qualität ist, hat er in den vergangenen zwei Jahren bei uns eindrucksvoll unter Beweis gestellt", sagt VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter. "Da er aber eine Vertragsverlängerung beim VfL abgelehnt und überdies die Absicht geäußert hat, sich zu verändern, sind wir mit dem VfB Stuttgart in Verhandlung getreten. Ich wünsche ihm alles Gute, wir werden uns ja schon bald wiedersehen.“

Rund 3 Millionen Euro Ablöse

Simon Terodde kam 2014 vom 1. FC Union Berlin an die Castroper Straße und erzielte für den VfL in 72 Pflichtspielen 47 Tore. Für schätzungsweise 3 bis 3,5 Millionen Euro wechselt er jetzt zu den Schwaben. Mit dem VfB Stuttgart wird er in der zweiten Liga den direkten Wiederaufstieg anpeilen.

12.000 Euro Geldstrafe
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den VfL Bochum 1848 im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen dreier Fälle eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 12.000 Euro belegt.

Kurz nach Wiederanpfiff der Partie beim 1. FC Kaiserslautern am 14. März 2016 wurden im VfL-Fanblock Bengalische Feuer gezündet. Im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (20. März 2016) flogen in der Schlussminute Gegenstände auf das Spielfeld. Der dritte Fall ereignete sich im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig (8. Mai 2016), als ein Zuschauer in der 85. Minute auf das Spielfeld lief und so für eine Spielunterbrechung sorgte. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist somit rechtskräftig.

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