VfL Bochum dreht 0:2 und feiert den Klassenerhalt

4:2 gegen Dresden

Nach einem zur Pause wohl nur von den kühnsten Optimisten für möglich gehaltenen 4:2 (0:2)-Heimsieg über Dynamo Dresden ist Fußball-Zweitligist VfL Bochum mit nun 40 Punkten der Klassenerhalt nur noch theoretisch zu nehmen. Vor 17.264 Zuschauern zeigten die Hausherren am Freitagabend zwei Gesichter.

BOCHUM

, 28.04.2017, 21:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im ersten Durchgang liefen sie den Gästen fast nur hinterher. Dresden hatte den reiferen Spielaufbau, war beweglicher und oft auch gedanklich schneller. Zudem krönten die Sachsen ihre Leistung mit Treffern von Niklas Hauptmann (8.) und Akaki Gogia (25.).

"Fantastische erste Halbzeit"

"Wir haben eine fantastische erste Halbzeit gespielt und hätten höher als 2:0 führen müssen", brachte Dynamo-Coach Uwe Neuhaus das Spielgeschehen auf den Punkt. VfL-Trainer Gertjan Verbeek pflichtete bei: "Wir hatten Glück, dass wir nur 0:2 zurücklagen." Auch VfL-Innenverteidiger Felix Bastians analysierte den ersten Durchgang treffend: "Wir wurden teilweise vorgeführt. Das war ein Klassenunterschied."

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2. Bundesliga, 31. Spieltag: VfL Bochum - Dynamo Dresden 4:2 (0:2)

Bilder der Zweitliga-Partie zwischen dem VfL Bochum und Dynamo Dresden.
28.04.2017
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Bilder der Zweitliga-Partie zwischen dem VfL Bochum und Dynamo Dresden.© Foto: dpa
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Bilder der Zweitliga-Partie zwischen dem VfL Bochum und Dynamo Dresden.© Foto: dpa

Während Verbeek seine Akteure in der Pause sachlich an ihre Stärken erinnerte, wurde "es unter uns Spielern laut. Wir haben an unsere Ehre appelliert", wie Marco Stiepermann verriet. Das fruchtete, denn Bochum kam wie verwandelt aus der Kabine. Innerhalb von nur 42 Sekunden sorgten Thomas Eisfeld (50.) und Stiepermann (51.) für den Ausgleich.

"Taktisch cleverer gemacht"

Damit gab sich Bochum in einer jetzt rassigen Begegnung gegen geschockte Gäste nicht zufrieden. In der 70. Minute stand das Ruhrstadion Kopf, als Anthony Losilla zum 3:2 einschob. Zwei Minuten vor dem Ende sorgte der eingewechselte Görkem Saglam mit dem 4:2 für die Entscheidung einer wahnsinnigen Partie.  

"Ich kann mich an ein ähnlich verrücktes Spiel nicht erinnern, aber letztlich haben wir noch verdient gewonnen", sagte Bastians und merkte an: "Wir hatten in der ersten Hälfte überhaupt keinen Zugriff. Dafür haben wir es in der zweiten Halbzeit taktisch cleverer gemacht und mit viel Leidenschaft agiert."

Vorerst auf Rang acht

Durch den Sieg klettert der VfL zumindest vorerst auf Platz acht. Während Losilla angesichts des nach wie vor spannenden Abstiegskampfs der Ansicht ist, dass der VfL bis zum Ligaverbleib "noch weitere Punkte holen muss", steht dieser für Felix Bastians bereits fest: "Ich gehe davon aus, dass das jetzt reicht. Der Verein kann für die neue Saison planen."

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