VfL Bochum empfängt Effenbergs Paderborner

Wende vor der Winterpause?

Am 20. Dezember geht die 2. Fußball-Bundesliga in die Winterpause. Bis dahin stehen für den VfL Bochum noch drei Spiele auf dem Programm, in denen es gegen die drei Kellerkinder geht. Die Partien bieten die Chance, die vom Verein selbst als „Ergebniskrise“ bezeichnete Phase ad acta zu legen.

BOCHUM

, 10.12.2015, 14:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
VfL Bochum empfängt Effenbergs Paderborner

Der Bochumer Torschütze zum 1:1, Onur Bulut (r), jubelt mit Janik Haberer. Foto: Roland Weihrauch

Am Freitag kommt mit dem SC Paderborn (18.30 Uhr/live bei Sky) der Tabellensechzehnte, am Mittwoch gastiert das Team von Trainer Gertjan Verbeek in der 3. Runde des DFB-Pokals beim Vorletzten TSV 1860 München, am vierten Advent steigt das letzte Punktspiel des Jahres bei Schlusslicht MSV Duisburg. Zum Start der Hinrunde, als Bochum noch begeisterte, wurden alle drei Gegner geschlagen.

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Die aktuellen Bilanzen sehen anders aus. Neun Punkte hat der VfL aus den letzten zwölf Partien geholt – genauso viel wie Abstiegskandidat MSV. Paderborn und München verbuchten sogar deutlich mehr. Paderborns Trainer Stefan Effenberg weiß um die besondere Situation in Bochum. "Der VfL entwickelt immer eine enorme Kampfkraft. In Bochum ist es nicht einfach zu spielen, wir haben aber keine Angst", sagt Effenberg - und weiß, warum: Seit Wochen klagen Spieler und Verantwortliche des VfL über fehlendes Glück. Als Erklärung für derzeit sieben Liga-Spiele ohne Sieg reicht das nicht aus.

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Bochums Verantwortliche sehen die Mannschaft weiterhin auf einem guten Weg. Genau der steht angesichts der letzten Resultate auf dem Prüfstand. Bis Weihnachten müssen zumindest einige Ergebnisse wieder stimmen. Doch dazu reicht es nicht, Siege als Ziel nur auszugeben – nun müssen sie tatsächlich geholt werden.

So könnte der VfL spielen: Riemann – Celozzi, Cacutalua, Bastians, Perthel – Losilla, Hoogland – Novikovas (Bulut), Haberer, Terrazzino – Mlapa

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