VfL Bochum findet Spieler und sucht einen Trainer - Hannes Wolf ein Kandidat?

Nach dem Dutt-Aus

Möglichst zeitnah möchte der VfL Bochum neues Personal vorstellen. Dabei gerät auch ein ehemaliger Dortmunder in den Fokus. Ein neuer Spieler ist bereits gefunden.

Bochum

, 27.08.2019, 10:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
VfL Bochum findet Spieler und sucht einen Trainer - Hannes Wolf ein Kandidat?

Ein Kandidat für den VfL? Der Ex-Dortmunder Hannes Wolf. © picture alliance/dpa

Für Sebastian Schindzielorz, Geschäftsführer Sport beim VfL Bochum, dürften arbeitsreiche Tage bevorstehen. Seine Suche nach Last-Minute-Transfers läuft unverändert weiter. Jetzt konnte der Verein einen ersten Treffer vermelden. Rechtsverteidiger Cristian Gamboa vom schottischen Meister Celtic Glasgow unterschrieb an der Castroper Straße bis 2021. Der 29 Jahre alte Nationalspieler Costa Ricas nahm mit seinem Heimatland an den Weltmeisterschaften 2014 und 2018 teil und stand dabei in allen Spielen in der Startelf.

Gesucht: Neuer Trainer, neue Spieler

Zusätzlich muss Schindzielorz nach der Freistellung von Robin Dutt aber auch noch einen neuen Trainer finden. Wichtig ist beides, wobei sich Schindzielorz mit seiner Interimslösung ein bisschen Zeit verschafft hat. Heiko Butscher und Oliver Barth werden die Mannschaft in das nächste Punktspiel führen. Auf die Partie in Stuttgart folgt eine zweiwöchige Pause – ein passender Zeitpunkt, um den neuen Mann zu installieren. Wer es werden könnte, darüber wird schon jetzt wild spekuliert.

Die Bild-Zeitung bringt zum Beispiel Hannes Wolf ins Spiel. Der 38-Jährige stammt gebürtig aus Bochum und war zuletzt beim Hamburger SV und beim VfB Stuttgart tätig. Davor war der Fußballlehrer sieben Jahre lang Nachwuchstrainer bei Borussia Dortmund. Wolf gilt als kommunikativ und professionell, hat eine positive Ausstrahlung und bringt trotz seines Alters schon Erfahrung mit, auch in Klubs, die zur Unruhe neigen.

Strafe für Riemann?

Bei all der Personalsuche muss der Manager aber auch noch eine andere Problematik bewältigen. Bekannt ist, dass Torhüter Manuel Riemann nach dem 3:3 gegen Wehen Wiesbaden am Wochenende öffentlich Tacheles redete, Kabineninterna publik machte und Mannschaftskollegen nicht namentlich, aber trotzdem deutlich kritisierte. Dem Keeper droht jetzt eine interne Strafe.

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