VfL Bochum weiter auf Kurs Konsolidierung

Unerwartete Zusatzeinnahmen

Aus finanzieller Sicht geht es beim VfL Bochum weiter aufwärts. Durch eine günstige Konstellation im TV-Ranking sowie durch Nachschläge aus Transfers konnte der Verein rund 1,5 Millionen Euro einnehmen, die nicht einkalkuliert gewesen sind. Allerdings teilen sich die einzelnen Einnahmen auf das aktuelle sowie das kommende Geschäftsjahr auf.

BOCHUM

, 02.06.2017, 10:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
VfL Bochum weiter auf Kurs Konsolidierung

Finanzvorstand Wilken Engelbracht freut sich über die verbesserte finanzielle Situation beim VfL Bochum.

In die am 30. Juni zu ziehende Bilanz für 2016/2017 fallen Zuschläge aus Spielerverkäufen. Durch den Aufstieg des VfB Stuttgart erhält der VfL zusätzlich 500.000 Euro für Simon Terodde. Dank einer Klausel beim Verkauf von Onur Bulut an den SC Freiburg sind weitere 100.000 Euro fällig, weil die Breisgauer den Klassenerhalt in der Bundesliga geschafft haben.

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Bei den TV-Geldern hat der VfL gegenüber der Vorsaison ein Plus von rund 950 000 Euro gemacht. Diese Einnahme fließt jedoch erst in das am 1. Juli beginnende Geschäftsjahr 2017/2018. Die Verbindlichkeiten dürften dadurch erneut sinken. Auf der letzten Jahreshauptversammlung gab der VfL einen Schuldenstand in Höhe von 4,9 Millionen Euro zum 30. Juni 2016 bekannt.

Abbau Richtung 4,5 Millionen Euro

Aktuell läuft es auf einen Abbau Richtung 4,5 Millionen Euro hinaus. Den exakten Stand muss der VfL zunächst seinen Mitgliedern verkünden. Das geschieht auf der kommenden JHV im Herbst. Finanzvorstand Wilken Engelbracht bestätigte gegenüber dieser Redaktion bereits: „Ein klares Ja dazu, dass der Kurs der Konsolidierung fortgesetzt werden konnte.“

Gut stehen auch die Zeichen beim Thema neuer Trikotsponsor. „Wir führen aktuell zahlreiche positive Gespräche“, erklärte Engelbracht und stellte in Aussicht: „Wir hoffen auf eine Verkündung bis Mitte Juli.“ 

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