Abfälle verbrannt und Feuerwehreinsatz ausgelöst

Das wird teuer

Das könnte den Landwirt teuer zu stehen kommen: Statt verschiedene Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen, steckte er sie am Montagmittag in Brand. Das Feuer entwickelte aber weithin sichtbaren Rauch, so dass jemand die Feuerwehr rief. Eine Gruppe des Löschzugs Vreden rückte nach Crosewick aus.

VREDEN

, 28.08.2017, 15:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es war 13.49 Uhr, als die Feuerwehrleute über ihre digitalen Meldeempfänger mit dem Stichwort „Verdächtiger Rauch“ zum Einsatz gerufen wurden. Vier Fahrzeuge und 15 Feuerwehrleute machten sich schnellstens auf den Weg nach Crosewick, um auf dem landwirtschaftlichen Gehöft schließlich festzustellen, dass dort verschiedene Abfälle verbrannt wurden.

Feuerwehr musste nicht eingreifen

„Der Eigentümer wurde angewiesen das Feuer zu löschen. Somit war ein weiteres Eingreifen der Einsatzkräfte nicht erforderlich“, teilte die Feuerwehr mit. Nach 42 Minuten war ihr Einsatz beendet. Der Hofeigentümer muss nun mit einem Bußgeldverfahren rechnen und auch damit, dass er die Kosten für den Einsatz zahlen muss.

Die Höhe des Bußgelds muss die Stadt Vreden nach genauer Kenntnis der Sachlage festlegen, sagte Jürgen Depenbrock vom Ordnungsamt auf Anfrage der Redaktion. Die Kosten für den Einsatz könnten sich – grob überschlagen – für den Personal- und Fahrzeugeinsatz auf 500 Euro belaufen.

Grundsätzliches Verbot gilt

Müll zu verbrennen, ist nun einmal nicht erlaubt. Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang nochmal darauf hin, dass das Verbrennen von abgeschlagenem Holz (Schlagabraum) im Zeitraum vom 16. April bis zum 14. Oktober verboten ist. Gartenabfälle, Grünschnitt und sonstigen (Holz-)Abfälle zu verbrennen, sei grundsätzlich nicht gestattet.

Lesen Sie jetzt