Arbeit statt Ferien angesagt

Vredener Schulen

Manche Überraschung wartet auf die Vredener Schüler, wenn sie in gut zehn Tagen zum Beginn des neuen Schuljahres in die Schulen zurückkehren: Dort hat sich in den Sommerferien einiges getan.

VREDEN

, 20.08.2017, 17:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wo sonst die Kinder und Jugendlichen büffeln, hatten und haben mit Beginn der Sommerferien die Handwerker das Regiment übernommen – die schulfreie Zeit bietet für sie die beste Gelegenheit, ungestört den unterschiedlichsten Renovierungsarbeiten nachkommen zu können. So stand auch für den Sommer 2017 einiges auf ihrem Aufgabenzettel: Die Stadt Vreden als Schulträger hat dafür Sorge getragen, dass einiges an Renovierungsarbeiten umgesetzt werden konnte. Aber auch einige Neuerungen gibt es, von denen manche auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so leicht zu entdecken sind.

Das gilt beispielsweise für die Realschule. Dort hat modernste Technik Einzug gehalten – in Gestalt einer nagelneuen Brandmeldeanlage. „Sie reagiert auf Rauch ebenso wie auf Wärme“, erläuterte Klaus Bröcking von der Stadt Vreden auf Anfrage der Münsterland Zeitung. Anders als in Privathaushalten üblich, sind die „Rauchmelder“ in der Schule auch als Brandmeldeanlage ausgelegt: Sie alarmieren im Ernstfall die Rettungsleitstelle, damit Feuerwehr und Rettungskräfte unverzüglich ausrücken können. Alle Klassen und die Treppenhäuser des Gebäudes der Hoimar-von-Ditfurth-Realschule sind in diesem Sommer mit dieser Technik ausgestattet worden.

Auch in der unmittelbaren Nachbarschaft hat sich in den vergangenen Wochen einiges getan: Wie neu stellen sich jetzt die Kunsträume und ein Computerraum im Gymnasium Georgianum dar. Sie sind umfassend saniert worden. Wände und Decken standen dabei im Fokus der Handwerker, und zum Teil gab es auch neue Einrichtungsgegenstände. Kein Wunder: Die betreffenden Räume sind in dieser Form inzwischen vier Jahrzehnte lang intensiv schulisch genutzt worden, sodass diese Maßnahme zur Erneuerung angezeigt erschien.

Offener Ganztag

Notwendigkeiten anderer Art führten schließlich wohl zu der wohl größten Schul-Baustelle, die Vreden in diesem Sommer zu verzeichnen hat. Sie findet sich in der St.-Norbert-Schule: Weil die Nachfrage nach Plätzen im Offenen Ganztag und damit verbunden auch für ein Mittagessen in der Schule in den vergangenen Jahren Zug um Zug gewachsen ist, hat die Stadt nun diesem Bedarf Rechnung getragen. Sie lässt die Mensa erweitern. Dabei geht es nicht nur um den Platz für die Kinder: Auch die Spülküche und die Essensausgabe werden in ihren Dimensionen an die Erfordernisse der heutigen Zeit angepasst. Rund 250 000 Euro investiert Vreden dort – ein Teil des Schulsystems, das als Standortfaktor mit über die Attraktivität eines Ortes entscheidet.

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