Auch Vredener i-Dötze erlebten ersten Schultag mit Maske und Abstand

rnSchulanfang in Coronazeiten

Mit Schultüte, Tornister und Mund-Nasen-Maske zum ersten Schultag, das erlebten auch die Schulanfänger in Vreden. Alle Schulen haben versucht, den Tag besonders zu gestalten. Trotz Corona.

Vreden

, 13.08.2020, 17:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dieser erste Schultag war ein besonderer. Es galt, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten an diesem feierlichen Tag – und ohne Mund-Nasen-Bedeckung ging es auch nicht. Aber wie überall haben auch in Vreden die Schulen versucht, den Tag zu einem schönen Erlebnis für Kinder und Eltern zu machen.

Kinder sollen trotz Maske und Abstand schöne Erinnerungen haben

So wie an der St.-Marien-Schule. „Größtmögliche Sicherheit für alle und für die Kinder schöne Erinnerungen“ – das galt es laut Elisabeth Olthoff-Watermann zusammenzubringen. „Wir haben uns entschlossen, drei Feiern zu machen“, sagte die Schulleiterin. Denn drei Klassen wurden eingeschult. Im Innenhof an der Schule wurden die Kinder und ihre (höchstens vier) Begleiter begrüßt und an die Handdesinfektion erinnert.

Die Begleiter durften an gedeckten Tischen im Innenhof Platz nehmen und die Kinder das Piratenschiff entern bei den Einschulungsfeiern an der Marienschule.

Die Begleiter durften an gedeckten Tischen im Innenhof Platz nehmen und die Kinder das Piratenschiff entern bei den Einschulungsfeiern an der Marienschule. © Hubert Stroetmann

Im Innenhof waren dann Stühle und Tische für die einzelnen Gruppen aufgestellt. Mit Abstand. „Das ist ja wie in einer Garten-Lounge“, hätten einige Eltern gelobt, freute sich Elisabeth Olthoff-Watermann. Die Kinder durften auf ihnen zugewiesene Plätze auf dem Piratenschiff klettern. Mit Pater Freni wurden kurze Gottesdienste gefeiert, dann ging es für die Kinder in die Klasse.

„Vom Schiff aus sind die Kinder einzeln ins Schulleben gerutscht“, erzählt die Schulleiterin. Zwischendurch wurden die Tische und Sitzplätze gereinigt, dann kam die nächste Klasse. „Eigentlich waren das mit Abstand die persönlichsten und familiärsten Feiern“, sagt sie.

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Das Wetter war mit den i-Dötzen. Auch an der St.-Norbert-Schule wurde die Feier nach draußen verlagert. 120 Kinder durften je zwei Begleitpersonen mitbringen, für die im hinteren Bereich des Schulhofs Stühle aufgestellt worden waren, wie Konrektorin Angela Teigelkötter erzählte. „Der Hof ist ja groß genug.“

Neue Norbertschüler fanden alle auf dem großen Schulhof Platz

Weil viel Platz für Abstand war, hat auch eine der Patenklassen aus dem vierten Jahrgang ein Begrüßungslied gesungen. Dann ging es nach und nach für die Kinder unter den Torbogen hindurch in die Schule hinein – mit Maske und Tornister in ihre Klassenräume.

Die Erinnerungsfotos im Familienkreis durften dann ohne Maske geschossen werden.

Die Erinnerungsfotos im Familienkreis durften dann ohne Maske geschossen werden. © Hubert Stroetmann

Die 50 Kinder, die in der Hamaland-Schule ihren ersten Schultag erlebten, hatten auch jeweils eine Feier für ihre Klasse, wie Schulleiterin Christel Hörst erzählte. „Da kommen uns unsere drei Standorte gut gelegen.“ Eine Feier fand in Ellewick und eine in Lünten statt. Auch dort natürlich draußen.

Feierlicher Einstieg ins Schülerleben auch in Lünten und Ellewick

„Es ist anders und eigentlich nicht schön, aber es ist jetzt nun mal so“, fasste Christel Hörst zusammen. Aber auch die Hamaland-Schüler hatten einen schönen, feierlichen Einstieg ins Schülerleben. Mit Abstand und Maske in Corona-Zeiten.

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