Auf Betrüger hereingefallen

"Teppichtrick"

Dieser Handel war nur vermeintlich ein gutes Geschäft: Ein Wennewicker ist am Dienstag Opfer eines „Teppichtricks" geworden und verlor eine vierstellige Summe.

VREDEN

15.03.2017, 13:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie die Polizei mitteilte, fuhren am Dienstag noch unbekannte Betrüger gegen 13.15 Uhr auf einen Hof in Wennewick. Sie gaben sich gegenüber dem 62-jährigen Wennewicker als Teppichhändler aus. Dieser hatte in der Tat wenige Tage zuvor mit einem Teppichhändler ein Telefongespräch geführt. Im weiteren Gesprächsverlauf gaben die Täter an, dass sie in Osnabrück einen Container auslösen müssten, in dem sich auch Bargeld befinde. Sie baten den 62-Jährigen um einen hohen vierstelligen Bargeldbetrag, um den Container auslösen zu können und lockten den 62-Jährigen mit 500 Euro Gewinn. Als Pfand boten die Täter ihm einige Teppiche an.

Teppiche als "Pfand" da gelassen

Der Geschädigte ging auf den vermeintlich guten Handel ein. Die „Pfand-Teppiche“ wurden ins Haus geladen und gemeinsam fuhr man nach Osnabrück. Dort übergab der Wennewicker den Betrügern das Bargeld und wurde anschließend aus dem PKW gebeten. Er stieg aus und die Täter fuhren davon – kehrten allerdings nicht wie vereinbart zurück. Stattdessen erhielt das Betrugsopfer einen Anruf, in dem die Betrüger nun vorgaukelten, durch die Polizei festgenommen worden zu sein. Die hinterlegten Teppiche sind nach dem derzeitigen Ermittlungsstand kein taugliches Pfandobjekt für die herausgegebene Summe.

Personenbeschreibung

 Die beiden Betrüger waren mit einem BMW 316 i mit Dortmunder Kennzeichen  unterwegs. Das Kennzeichen ist nach dem bisherigen Ermittlungsstand gestohlen. Der BMW ist schwarz mit einer roten Motorhaube. Die Täter sind etwa 45 und 30 Jahre alt und nach Aussagen des Geschädigten augenscheinlich südländischer Herkunft. Beide trugen schwarze Anzüge.

  • Hinweise von Zeugen nimmt die Kripo in Ahaus entgegen, Tel. (02561) 92 60.
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