Ausschusssitzung: Kommt eine Pflicht für sozialen Wohnungsbau in Vreden?

Sozialausschuss

Kleine und bezahlbare Wohnungen für Familien fehlen in Vreden. Das ist schon lange klar. Jetzt soll der Sozialausschuss entscheiden, ob es bald eine Pflicht für sozialen Wohnungsbau gibt.

Vreden

, 22.09.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei Mehrfamilienhäusern soll künftig mehr Augenmerk auf sozialen Wohnungsbau gelegt werden.

Bei Mehrfamilienhäusern soll künftig mehr Augenmerk auf sozialen Wohnungsbau gelegt werden. © Victoria Garwer

Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Generationen und Ehrenamt tagt am Donnerstag, 23. September, um 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses. Eines der großen Themen in der Sitzung ist der soziale Wohnungsbau.

Die CDU hat beantragt, dass bei Mehrfamilienhäusern in Zukunft mindestens 20 Prozent des Wohnraums öffentlich gefördert werden sollen. Das Ziel ist, dass dadurch mehr bezahlbare Wohnungen für alle Bevölkerungsschichten entstehen.

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Die Verwaltung hat sich bereits intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und auf sechs Seiten in der Sitzungsvorlage konkrete Vorschläge gemacht. Zum Beispiel sollen auf Dauer mehr Wohnungen für Menschen mit Wohnberechtigungsschein und für Familien entstehen. Auch kleine Wohnungen sollen Vorschrift werden. Vorgesehen ist außerdem, dass schon beim Neubaugebiet Pirolstraße eine Quote für den sozialen Wohnungsbau gelten soll.

Verwaltung schlägt vor, zwei Anträge abzulehnen

Ein weiteres Thema im Ausschuss ist ein Antrag der Vredener Jusos. Diese wollen, dass Vreden dem Bündnis „Seebrücke schafft sichere Häfen“ beitritt und zum Beispiel mehr Flüchtlinge aufnimmt als sie müsste. Diesem Vorschlag steht die Verwaltung kritisch gegenüber. Sie argumentiert, dass das rechtlich gar nicht so einfach möglich sei.

Auch beim Antrag des Reittherapie-Zentrums aus Stadtlohn auf eine finanzielle Förderung für ein Haus der Begegnung schlägt die Verwaltung eine Ablehnung vor.

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