Das Schicksal in eigene Hände nehmen

15.07.2007, 14:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vreden "Kopftuch" ist der Name des Buches von Patricia Mennen, das Jennifer Terbrack (15) im Rahmen des Sommerleseclubs der Bücherei gelesen und zu ihrem neuen Lieblingsbuch auserkoren hat.

Jennifer erzählt: "In dem Buch geht es um Sibel, ein fünfzehnjähriges Mädchen aus der Türkei, dass zu ihrem Vater nach Deutschland ziehen muss, als ihre Mutter in der Türkei stirbt. Mit dem Vater, der in Deutschland eine neue Freundin hat, versteht Sibel sich nicht gut. Er zwingt sie, ein Kopftuch und den so genannten ,Mantel' zu tragen. In ihrer Klasse wird sie deswegen gehänselt. Nur auf ihre einzige Freundin Lola kann Sibel sich verlassen. Bald findet in der Schule ein großes Fest statt - ausgerechnet an dem Tag, an dem die Familie zu einer Hochzeit eingeladen ist. Sibel stellt sich krank und geht heimlich zu dem Schulfest. Dort verliebt sie sich in Matze. Die beiden sind glücklich, bis Sibels Stiefmutter eines Tages Liebesbriefe von Matze in Sibels Zimmer findet. Da Sibel schon einem türkischen Mann versprochen ist, schlägt ihr Vater sie so lange, bis Sibel es nicht mehr aushält und flieht. Sie kommt beim Jugendnotdienst des Türkisch-Deutschen Frauenvereins unter. Sibel schreibt Matze, dass er sie nicht besuchen soll, damit ihre Eltern nicht heraus finden wo sie steckt. Sibel beschließt schließlich so lange in dem Heim zu bleiben, bis sie die Schule beendet hat."

Das Buch sei so spannend gewesen, dass sie nur drei Tage brauchte, um es durch zu lesen, berichtet Jennifer.

Patricia Mennen: Kopftuch. Ravensburger Buchverlag.

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