Der Fuballgott rockt mit

Vreden Dieser Doppelpass zwischen der Stadt Vreden und dem Konzertveranstalter Michael Schaedel ist torgefährlich: Am 28. Juni steigt das neunte Domhof-festival mit Live-Musik und Partystimmung - und mit Fußballfieber: Die EM-Halbfinalspiele am 25. und 26. Juni und das Endspiel am 29. Juni werden bei freiem Eintritt auf dem Domhof übertragen.

10.06.2008, 19:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Freuen sich auf das Domhof-Festival (v. l.): Hans-Georg Ostendarp von der Volksbank, Bürgermeister Hermann Pennekamp, Rüdiger Flach vom gleichnamigen Taxi-Unternehmen, Konzertveranstalter Michael Schaedel, Stadtmarketing-Chef Michael Bala und sein Kollege Pascal Berwald.  Lüttich-Gür</p>

<p>Freuen sich auf das Domhof-Festival (v. l.): Hans-Georg Ostendarp von der Volksbank, Bürgermeister Hermann Pennekamp, Rüdiger Flach vom gleichnamigen Taxi-Unternehmen, Konzertveranstalter Michael Schaedel, Stadtmarketing-Chef Michael Bala und sein Kollege Pascal Berwald. Lüttich-Gür</p>

"Jetzt muss nur noch unsere Elf ins Finale kommen", sagt Schaedel schmunzelnd, "dann ist alles perfekt", ergänzt Stadtmarketinggeschäftsführer Michael Bala. Für gute Stimmung ist ohnehin gesorgt - mit dem Rockorchester "Ruhrgebeat". "Nach dem Riesenerfolg im vergangenen Jahr hatte uns viele gefragt, ob das Rockorchester wieder kommt", so Schaedel. Es kommt - dieses Mal mit einem mehr als zweistündigen Programm. Die 35-köpfige Kultband lädt zu einer Zeitreise durch fünf Jahrzehnte Rock- und Popgeschichte ein - mit Stationen im "Hardrock Café", bei "Eloise", "Rosanna", Elvis und ABBA.

Anders als in den Vorjahren verzichtet der Konzertveranstalter dieses Mal auf einen Gast mit großem Namen wie Bernie Paul, Peter Schilling oder Matthias Reim. Der Grund: "Neben solch einer Spitzenband wie dem Rockorchester wirkt jeder Playback-Künstler - ganz egal wie er heißt - blass", so Schaedel. Große Qualität statt großer Namen - darauf setzt das Domhoffestival jetzt. Dabei handelt es sich durchaus auch um namhafte Künstler, die Schaedels Firma ms-eventhouse verpflichten konnte: Bevor das Rockorchester ab 22 Uhr die Vredener Innenstadt zur Party-Zone erklärt, steht die Gruppe "Gentle beats" auf der Bühne. Die vier jungen Musiker aus Dorsten und Ahaus sind einem bundesweiten Publikum bekannt - wegen ihres Erfolgshits "Emma".

Nicht nur die Künstler, sondern auch der Fußballgott rockt auf dem Domhof. "Wir müssen eine große Bühne aufbauen, damit das Rockorchester Platz findet", erklärt Schaedel. Was sei nahe liegender gewesen, als sie auch für Public Viewing zu nutzen? Das Stadtmarketing und die Stadtverwaltung waren sofort überzeugt.

Kostenloses Hin und Her

Damit die Besucher des Domhof-Festivals aus Südlohn, Stadtlohn, Ahaus und den Vredener Ortsteilen ausgelassen feiern können, steht erstmals ein kostenloser Transferdienst zur Verfügung - nach vorheriger Anmeldung bei Taxi Flach. sy-

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