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Die Sekundarschule legt zu

Anmeldezahlen

Wachstumskurs bei der Sekundarschule, stabile Zahlen beim Gymnasium, mehr neue Grundschüler als im Vorjahr: Die aktuellen Anmeldezahlen für die Vredener Schulen zeichnen ein dynamisches Bild.

VREDEN

, 03.03.2017 / Lesedauer: 3 min

Wohin fließen die Schülerströme mit Beginn des neuen Schuljahres? Diese Frage haben wir der Stadtverwaltung in Vreden gestellt. Sie konnte dazu eine genaue Aufstellung machen: Die zeitlichen Fenster haben sich geschlossen, in denen die regulären Anmeldungen zu den Grund- und weiterführenden Schulen erfolgen konnten.

Sechs Klassen müssen gebildet werden

Die Daten aus dem Rathaus offenbaren schon auf den ersten Blick eine Auffälligkeit: Die Wachstumskurve an der noch relativ jungen Sekundarschule zeigt weiterhin deutlich nach oben. 150 Jungen und Mädchen bilden dort im Schuljahr 2017/18 voraussichtlich den fünften Jahrgang. Diese Zahl ist deratig hoch, dass das neue fünfte Schuljahr in sechs Klassen aufgeteilt wird.

Ein sechszügiger Jahrgang stellt nicht die Regel dar, sondern eine Ausnahme an einer eigentlich vierzügigen Schule. Deshalb brauchte es dafür eine Genehmigung der Bezirksregierung. Diese liegt vor. "Rechnerisch wären auch fünf Klassen zu je 30 Schülern möglich gewesen. Das ist aber pädagogisch alles andere als sinnvoll", stellte sich Hubert Krandick von der Stadt im Gespräch mit der Münsterland Zeitung hinter diesen organisatorischen Schritt. Man werde die weitere Entwicklung genau im Auge behalten, nicht zuletzt mit Blick auf den Bedarf an Platz und Mitteln für die Sekundarschule. "Gegebenenfalls müssen wir uns als Schulträger natürlich die notwendigen Gedanken machen", sagte der Leiter der Fachabteilung Schule, Jugend, Sport und Kultur.

78 zum Gymnasium

Das Gymnasium kann mit verhältnismäßig stabilen Anmeldezahlen rechnen. 78 Jungen und Mädchen dürfen sich darauf freuen, am Ende der Sommerferien am Georgianum einen neuen Lebensabschnitt als Fünftklässler beginnen zu können. 86 Kinder sind diesen Schritt zu Beginn des laufenden Schuljahres gegangen.

Die Grundschulen in Vreden können voraussichtlich in diesem Jahr 212 i-Männchen willkommen heißen. Dieser Wert entspricht einem kleinen Anstieg von zehn Schülern. Ob diese Entwicklung anhält, bleibt angesichts leicht sinkender jüngerer Jahrgange abzuwarten.

Noch nicht abschließend zu beantworten ist die Frage, wie viele Neuaufnahmen es in der Felicitas-Schule geben wird. Derzeit zeichnet sich dort die Bildung von zwei Eingangsklassen ab. Die Aufnahmeverfahren für die Förderschule können im Einzelfall aber noch bis ins neue Schuljahr hinein andauern.

 

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