Die Tüftler vom Georgianum

Europaweiter Ideenwettbewerb

VREDEN Am Georgianum haben sich ein paar Tüftler zusammengefunden. Eine kleine Gruppe Oberstufenschüler nimmt am internationalen Wettbewerb "Innovative Ideen bewegen Europa" teil, der jetzt mit seiner Auftaktveranstaltung durchgestartet ist. 17 Teams aus Europa haben ihre Projektideen präsentiert. Die Vredener Schüler wollen beweisen, dass man Energie bei Fahrstühlen besser nutzen kann.

13.12.2009, 12:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Physiklehrer Bernd Gottheil, Oliver Levers, Jochen Levers und Bernd Mekes vertreten das Georgianum beim Wettbewerb.

Der Physiklehrer Bernd Gottheil, Oliver Levers, Jochen Levers und Bernd Mekes vertreten das Georgianum beim Wettbewerb.

Mit dem Modell mit dem Druckkopf haben es die Schüler schon geschafft, eine Leuchtdiode zum Leuchten zu bringen. Nun wollen sie weiter tüfteln, um am Ende das perfekte Modell mit einer guten Idee zu präsentieren. Dr. Wolfgang Welz, Vorstandsmitglied des Veranstaltungs-Trägers Science on Stage Deutschland e.V., brachte die Bedeutung des Wettstreits wie folgt auf den Punkt: „Junge Talente müssen früh gefördert werden und bekommen hier die Möglichkeit, technische Themen mit professioneller Unterstützung anzufassen. Das sind tolle Erfahrungen, die für überraschende Ergebnisse sorgen.“

  • Am 7. Mai 2010 stellen sich alle Teilnehmer der Jury. Auf der Abschlussveranstaltung in Oberhausen präsentieren sie ihr Projekt in englischer Sprache präsentiert.
  • Den Wettbewerb gibt es im fünften Jahr. Wissenschaftler des Schweizer Kernforschungsinstitutes CERN und der NRW-Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Andreas Pinkwart, haben in vorherigen Auflagen schon ihr Urteil abgegeben.
  • Dem gemeinnützigen Verein Science on Stage Deutschland liegt mit dem Wettbewerb ein verbesserter naturwissenschaftlicher Unterricht am Herzen. So will der Verein einem Fachkräftemangel im technischen Bereich auf Dauer entgegengewirken und den Spaß am Tüfteln wecken.
  • Auch der internationale Austausch – dieses Jahr nehmen auch Schulen aus Frankreich, Belgien und den Niederlanden teil – schaffe eine Plattform, die den Start in das Berufsleben angehender Ingenieure deutlich erleichtere, so der Ausrichter.
Lesen Sie jetzt