DLRG wacht im Freibad

Vreden Unterstützung für die städtischen Schwimmmeister: Ehrenamtliche der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) werden ab sofort im Freibad für noch mehr Sicherheit sorgen.

03.07.2007, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das teilt die Stadtverwaltung Vreden jetzt mit. Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Vreden würden bereits in dieser Woche die Schwimmmeister bei der Aufsicht im neuen Vredener Bad unterstützen, erklärt Hubert Krandick, der in der Stadtverwaltung für den Bäderbetrieb zuständig ist. Um das Badpersonal während der Stoßzeiten zu unterstützen, wurde zwischen dem Vorsitzenden der DLRG-Ortsgruppe Vreden, Andreas Brüggemann, und Vertretern des städtischen Bäderbetriebes jetzt ein Rahmenvertrag unterzeichnet, der die Einzelheiten des Wachdienstes regelt. Deutlich zu erkennen an ihrer Einsatzkleidung - gelbes DLRG-T-Shirt und rote Shorts - werden die «Wachgänger» ihrer neuen Aufgabe nachgehen. Die Beaufsichtigung der Schwimm- und Kinderbeckenbereiche, des Landebeckens der Wasserrutsche und Helfen bei drohenden Gefahren sind nur einige Tätigkeiten des Wachdienstes im Freibad.

Rettungsschwimmer

Es reiche nicht aus, nur Mitglied der DLRG zu sein, um die Schwimmmeister bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Eine Grundausbildung zum Rettungsschwimmer während der wöchentlichen Trainingszeiten und die Qualifikation des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens in Silber seien Voraussetzung für die Wachdiensttätigkeit. Des Weiteren würden die eingeteilten Mitglieder der DLRG vor ihrem ersten Einsatz eine Einweisung in die Betriebsabläufe vom Fachpersonal des Frei- und Hallenbades erhalten, heißt es.

Früher am Berkelsee

«Der Wachdienst am Berkelsee liegt lange zurück. Wir sind froh, jetzt wieder eine Aufgabe übernehmen zu können, die dem Tätigkeitsfeld der DLRG entspricht», äußerte sich der erste Vorsitzende Andreas Brüggemann.

Der Bäderbetrieb, so Hubert Krandick in der Pressemitteilung, freue sich über die Unterstützung bei der Aufsicht des Badbetriebes. Denn besonders bei schönem Wetter und in den Ferienzeiten nutzten zahlreiche Kinder, Jugendliche und Familien das Freibad. Mit dem weitläufigen, parkähnlichen Gelände, der 70 Meter langen Wasserrutsche und dem neu gestalteten Planschbeckenbereich sei dieses eine gute Alternative zu den umliegenden Seen und Bädern geworden. pd/ewa

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