Einladung zum Hörerlebnis: Faust-Quartett spielt Fragmentarisches

"Kulturraum Stiftskirche"

VREDEN Ein Sahnestück für Musikliebhaber: Das international renommierte Faust-Quartett wird am Sonntag, 18. April, Kompositionen aus dem 18. und 20. Jahrhundert spielen - unter dem Motto "offen - abgeschlossen" in der Reihe "Kulturraum Stiftskirche Vreden".

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 26.03.2010, 18:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Laden zum Konzert ein (v. l.): Hubert Krandick (Fachabteilung Kultur, Stadt Vreden), VHS-Direktor Dr. Nikolaus Schneider, Dechant Guido Wachtel, Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und Bernd Sikora (musikforum euregio). <p></p> Winter-Weckenbrock</p>

<p>Laden zum Konzert ein (v. l.): Hubert Krandick (Fachabteilung Kultur, Stadt Vreden), VHS-Direktor Dr. Nikolaus Schneider, Dechant Guido Wachtel, Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und Bernd Sikora (musikforum euregio). <p></p> Winter-Weckenbrock</p>

Fragmente ist das Oberthema der aktuellen Reihe - "es geht fragmentarisch weiter", betonte denn auch Dechant Guido Wachtel beim Pressegespräch mit den Initiatoren der Kulturreihe im Hochchor der Stiftskirche - dort, wo die profimusiker des Streichquartetts am Abend des 18. April Platz nehmen werden. Mit dem Konzert knüpfe man an das erste Konzert der Reihe mit unvollendeten Kammermusikstücken Mozarts an, blickte VHS-Direktor Nikolaus Schneider zurück. Die Idee werde fortgeführt: Werke von Schubert, Kurtág, Webern, Strawinsky und Haydn werden erklingen.

Viel auf kleinstem Raum "Hin ist alle meine Kraft" habe Haydn unter seine Komposition zweier Sätze geschrieben. "Das war eine selbstbestimmte Art zu sagen 'Ich schließe das Quartett'", kommentiert Bernd Sikora und macht neugierig darauf den "Torso" zu hören. Aber auch Stücke, die sich der Ästhetik des Fragmentarischen anschließen, werden zu Gehör gebracht: "Auf kleinstem Raum wird sehr viel gesagt. Und viele Fragen werden beim Hören offen bleiben", zog Dr. Schneider den Spannungsbogen weiter auf.

"Das wird sicher wieder ein Highlight", freute sich Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch auf ein Stück "hochkarätige Kultur", das aufgrund der guten Kooperation der vier Partner in Vreden geboten werden könne.Initiatoren Die Reihe „Kulturraum Stiftskirche“ haben die Kirchengemeinde St. Georg, die Stadt Vreden, das aktuelle forum, Volkshochschule und das musikforum euregio initiiert. Die erste Reihe stand unter dem Titel „Variationen“, die zweite steht unter dem Titel „Fragmente – Bruchstücke, unvollendete Kunstwerke“ und schloss sich an mit Kammermusik-Fragmenten von Wolfgang Amadeus Mozart und „vollkommen offenen“ Literaturfragmenten. Im Herbst soll „unvollendet unendlich“ das Requiem von Mozart aufgeführt werden

Das Konzert beginnt am 18. April um 19 Uhr in der Stiftskirche. Der Eintritt ist frei.

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