Erfolg mit Agrar und Kultur

„agri-cultura“

VREDEN „Agri-cultura“ geht weiter: Das grenzüberschreitende Tourismusprojekt bis 2012 verlängert haben jetzt Vertreter von zwölf Kommunen beiderseits der Grenze.

03.11.2009, 18:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
An den Weinreben des Weinguts Kunneman stellten sich die Vertreter der Gemeinden (unter ihnen Vredens Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch, 3. v. l, Stadtlohns Bürgermeister Helmut Könning, 2. v. r. und Herbert Schlottbom (Gemeinde Südlohn, r.) zum Foto.

An den Weinreben des Weinguts Kunneman stellten sich die Vertreter der Gemeinden (unter ihnen Vredens Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch, 3. v. l, Stadtlohns Bürgermeister Helmut Könning, 2. v. r. und Herbert Schlottbom (Gemeinde Südlohn, r.) zum Foto.

Gleichzeitig sei an diesem Nachmittag der Abschluss einer erfolgreichen Saison gefeiert worden. Bei Kaffee und Rosinenbrot ließen Agnes Wennemar (agri-cultura Kontaktbüro Velen) und Wim Hendrikse (Gemeinde Berkelland) zunächst die vergangenen agri-cultura-Jahre Revue passieren. Das deutsch-niederländische agrartouristische Netzwerk habe sich seit der Gründung vor sieben Jahren zu einer bekannten, rund 500 Kilometer langen Themenroute als Bestandteil im landesweiten Radverkehrsnetz NRW etabliert. Die agri-cultura Route lasse sich sowohl mit dem Fahrrad als auch zu Fuß, per Inliner, mit dem Auto oder auf dem Rücken eines Pferdes erkunden.

Die Fiets Rad Route – ein mehr als 120 Seiten umfassendes Begleitbuch mit Radkarte – enthalte alle Informationen zur Route. Weiterhin gebe es eine Imagebroschüre und einen Flyer, die einen ersten Eindruck vermitteln. Mit dem eigenen Messestand und den thematischen Werbetafeln würden überdies viele regionale und überregionale Messen dies- und jenseits der Grenze besucht.

  • Das Projekt agri cultura wurde zunächst von der Euregio finanziell unterstützt, wird mittlerweile aber von Mitgliedsbeiträgen der Kommunen und der angeschlossenen Betriebe bezahlt.
  • Aktuell gibt es zwölf agri cultura-Kommu nen: Aalten, Berkelland, Oost-Gelre und Winterswijk auf niederländischer sowie Bocholt, Borken, Gescher, Rhede, Stadtlohn, Südlohn, Velen und Vreden auf deutscher Seite.
  • Die Zahl der Mitgliedsbetriebe wuchs von 55 auf aktuell 87 in fünf Kategorien. Es sind Museen und museale Konzepte, Höfe beziehungsweise Hofanlagen, Gastronomie- und Hotels/Beherbergungsbetriebe, Naturerlebnisse und ländliche Gärten.
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