Felicitasschülerinnen schmieden Kunstwerk

Projektarbeit

VREDEN Schweißen, Sägen, Flexen - einige Gruppe Zehntklässlerinnen der St. Felicitas-Schule haben in den vergangenen Wochen neue Erfahrungen gesammelt. Aber nicht nur im handwerklicher, sondern auch in kreativer Hinsicht.

24.05.2009, 13:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Hartes Material und ,weiche' Formen" ist der Titel eines Projekts, das die Schülerinnen im Rahmen des NRW-Landesprogramms "Kultur und Schule" absolvierten. In die Techniken weihte die Kunstschmiedin Joyce Winking aus Ahaus die Schülerinnen ein. Inhalt dieses Projektes sei, so erläutert Schulleiter Bernhard Südholt, die künstlerische Arbeit mit Metall, und das mit einer geschlechtsspezifischen Besonderheit: Das Schmieden von Stahl in einer reinen Mädchengruppe, größtenteils mit Migrationshintergrund. Es ging auch darum, dass sich die Mädchen an einen "althergebrachten Männerjob, das Schmieden eben, herantrauten.

Mit Feingefühl

"Ja klar", antworteten die Mädchen selbstbewusst, ob sie denn besser oder genauso gut schmieden könnten wie die Jungs, aber auch Projektleiterin Joyce Winking bescheinigte den Zehntklässlerinnen gute Arbeit: "Die Schülerinnen sind mit viel Feingefühl zur Sache gegangen", lobte die Kunstschmiedin. Schließlich galt es, verschiedene Rundmaterialien aus Schmiedestahl auszuschmieden und auszuformen zu floral anmutenden "weichen" Schnörkeln. Die einzeln angefertigten Stücke wurden schließlich zu einem Gesamtgebilde, einer Gruppenarbeit zusammengefügt.

Der Umgang mit Hammer, Amboss und Zange, das Kennenlernen der Techniken des Schweißens, Flexens, Sägens, Feilens und Richtens waren Ziele des Projekts - und auch, die dazugehörigen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Des Weiteren ging es natürlich auch um das Arbeiten im Team - gemeinsam wurde geplant, gearbeitet und am Ende auch gemeinsam das Kunstwerk an einem passenden Ort aufgehängt: Es hat seinen Platz nun im Foyer des Ganztagsgebäudes gefunden. www.kulturundschule.de

Lesen Sie jetzt