Feuerwehr Vreden rückt zu Großbrand in Isselburger Spedition aus

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Der am Freitagabend ausgebrochene Großbrand in Isselburg rief auch die Freiwillige Feuerwehr Vreden auf den Plan. Beide Löschzüge rückten zum Unglücksort aus. Das hat einen speziellen Grund.

Vreden

22.08.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neun Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr waren beim Großbrand in Isselburg im Einsatz.

Neun Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr waren beim Großbrand in Isselburg im Einsatz. © Freiwillige Feuerwehr Vreden

Eine Lagerhalle der Spedition Isseltrans am Stromberg ist am Freitagabend in Flammen aufgegangen. Die Isselburger Feuerwehr löschte mit einem Großaufgebot. Gegen 19.50 Uhr wurden auch die Löschzüge Vreden und Ammeloe alarmiert. Gut 40 Kilometer Entfernung spielten keine Rolle. Stichwort „Kreisbereitschaft Mitte“.

Denn jene war es, die geschlossen um kurz vor 20 Uhr alarmiert wurde. Dazu gehören die Freiwilligen Feuerwehren Gescher, Stadtlohn, Südlohn, Velen und Vreden. Die „Kreisbereitschaft Mitte“ dient zur Unterstützung von Feuerwehren im Kreisgebiet, so wie beim Großbrand in Isselburg.

Neun Einsatzkräfte der Feuerwehr Vreden im Einsatz

Neun Einsatzkräfte der Feuerwehr Vreden (sechs vom Löschzug Vreden, drei vom Löschzug Ammeloe) trafen sich nach der Alarmierung umgehend mit den anderen Wehren zunächst an der Sammelstelle in Stadtlohn. Geschlossen rückten die Einsatzkräfte dann zum Großbrand nach Isselburg aus.

Vor Ort unterstützten die Einsatzkräfte der „Kreisbereitschaft Mitte“ die Isselburger Wehrkameraden bei Nachlösch- und Aufräumarbeiten.

Vor Ort unterstützten die Einsatzkräfte der „Kreisbereitschaft Mitte“ die Isselburger Wehrkameraden bei Nachlösch- und Aufräumarbeiten. © Freiwillige Feuerwehr Vreden


Vor Ort unterstützten die Einsatzkräfte der „Kreisbereitschaft Mitte“ die Isselburger Wehrkameraden bei Nachlösch- und Aufräumarbeiten. Auch Kreisbrandmeister Stefan van Bömmel war am Unglücksort. In den frühen Morgenstunden wurde die Kreisbereitschaft wieder von der Isselburger Wehr abgelöst.

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Die Polizei hat den Brandort weiträumig abgesperrt und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Bei dem Brand entstand nach ersten Schätzungen einen Sachschaden von etwa einer Million Euro, Personen wurden nicht verletzt.

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