Feuerwehren Vreden und Ahaus arbeiten jetzt noch enger zusammen

Die Beteiligten der Feierstunde bei der Vertragsunterzeichnung kamen für ein Foto zusammen.
Die Beteiligten der Feierstunde bei der Vertragsunterzeichnung kamen für ein Foto zusammen. © Stadt Vreden
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Wenn die Feuerwehr gerufen wird, muss es schnell gehen. Egal ob bei einem Verkehrsunfall, bei einem Brand oder bei einer technischen Rettung – Minuten können entscheidend sein. Das gilt auch über die Stadtgrenzen hinaus. Um sich gegenseitig besser zu unterstützen, arbeiten die Feuerwehren oft auch kreisweit zusammen.

Zwischen der Feuerwehr Vreden und der Feuerwehr Ahaus ist kürzlich ein entsprechender Vertrag in einer kleinen Feierstunde unterzeichnet worden. Das teilte die Stadt Vreden jetzt mit.

Dazu kamen die Bürgermeisterin Karola Voß und der Erste Beigeordnete Hans-Georg Althoff der Stadt Ahaus, Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp und der Erste Beigeordnete Bernd Kemper der Stadt Vreden im Vredener Rathaus zusammen. Ebenso waren Vertreter der Wehrleitungen der Feuerwehren Ahaus und Vreden sowie deren Löschzugführer eingeladen.

Überörtliche Hilfeleistung jetzt auch offiziell geregelt

Mit dieser Vereinbarung wird nun auch offiziell geregelt, dass die Feuerwehr Ahaus bei Bränden und sonstigen zeitkritischen Einsätzen (zum Beispiel Gefährdung von Menschenleben) in den Bauerschaften Lünten-Nork, Lünten-Sand, in Teilen von Köckelwick (Waldgebiet „Schwattet Gatt“) sowie in Teilen von Doemern überörtliche Hilfe leistet.

Ziel der überörtlichen Hilfe ist das schnellstmögliche Eintreffen von verfügbaren Einsatzkräften der Feuerwehren Vreden und Ahaus an der Einsatzstelle. Mit dieser öffentlich-rechtlichen Vereinbarung wird vor allem in den Grenzbereichen zur Verkürzung von Einsatzzeiten beigetragen. Dies kommt dem gesamten Bevölkerungsschutz der Stadt Vreden zu Gute.

Sowohl von Karola Voß wie auch von Dr. Tom Tenostendarp wurde die gute und pragmatische Zusammenarbeit der Feuerwehren Ahaus und Vreden bei bisherigen grenzüberschreitenden Einsätzen gelobt. Dies hatte sich nicht zuletzt bei größeren Brandeinsätzen wie dem Wefapress-Brand im Juli 2021 oder einem Großbrand in Ahaus-Alstätte bewährt. Gleichzeitig nutzten die politisch Verantwortlichen diesen Termin, um den anwesenden Feuerwehrleuten ihren ausdrücklichen Dank und die Anerkennung für den Dienst am öffentlichen Wohl auszudrücken.

Die Vereinbarung war bereits im Dezember 2021 in den jeweiligen Räten der Stadt Ahaus wie auch der Stadt Vreden beschlossen worden.