Gebühren für Abfallbeseitigung sinken leicht

Kalkulation im Ausschuss

Hohe Erlöse sind zuletzt für Altpapier erzielt worden. Das wirkt sich auf das Portemonnaie der Vredener aus: Die Altpapiertonne gibt es im nächsten Jahr zum Nulltarif. Auch für die Entsorgung von Rest- und Biomüll müssen die Einwohner etwas weniger tief in die Taschen greifen.

VREDEN

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 17.11.2011, 17:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Gebühren für Bio- und Restmülltonnen werden gesenkt, die gelbe Tonne wird über den "grünen Punkt" finanziert und für die blaue Altpapiertonne brauchen die Vredener 2012 nichts zahlen.

Die Gebühren für Bio- und Restmülltonnen werden gesenkt, die gelbe Tonne wird über den "grünen Punkt" finanziert und für die blaue Altpapiertonne brauchen die Vredener 2012 nichts zahlen.

  • Restmüll: 40-Liter-Tonne: 72 Euro, 80 Liter: 122,60, 120 Liter: 162,10
  • Biomüll: 120-Liter-Tonne: 63,90 Euro, 240 Liter: 108,30 Euro 
  • Container (1100 Liter) : 14-tägige Leerung 941,20 , wöchentliche Leerung 1845,50 Euro
  • Abfallsack:4,80 Euro
  • Mülltonnentausch: 10 Euro
  • Anlieferung Wertstoffhof PKW: 5 Euro, Anhänger: 10 Euro

Weitere städtische Gebühren im Überblick:

  •  Straßenreinigung: Bei 14-tägiger Reinigung und Winterwartung beträgt die Gebühr pro Meter Grundstücksfrontlänge für Anliegerstraßen 2,06 und bei Verkehrsstraßen 1,69 Euro. Damit steigt die Gebühr um 53, beziehungsweise 43 Cent. Die Gebühr für Winterwartung schlägt mit 1,44 beziehungsweise 1,18 Euro zu Buche und ist damit rund doppelt so teuer wie 2011. 
  • Friedhof: Die Gebühren bleiben unverändert – mit Blick auf die geplanten Umgestaltungen im ersten Abschnitt der Erweiterungsfläche, die eine neue Kalkulation nach sich ziehen könnten. 
  • C-Beiträge: Kostensteigerungen führen zu einer Erhöhung: Statt zurzeit 15,86 Euro müssen die Grundstückseigentümer für die Unterhaltung fließender Gewässer je Hektar künftig 17,06 Euro zahlen.
  • Markt: Die Gebühren werden nicht angehoben – trotz einer Unterdeckung in der „kostenrechnenden Einrichtung Märkte“ von rund 17 000 Euro. Das Defizit soll in Kauf genommen werden.
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