Gedenken an Opfer des Pogroms

09.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Gedenken an Opfer des Pogroms

<p>Bernhard Feldhaus erinnerte sich. Rolvering</p>

Vreden Rund 100 Vredener gedachten gestern Abend an der Synagogengedenkstätte in der Twicklerstraße der Opfer des Novemberpogroms. "Heute trauern wir insbesondere um unsere jüdischen Mitbürger, die Opfer der Gewalt wurden. Wir müssen alles Erdenkliche unternehmen, damit solch ein Verbrechen nie wieder möglich wird", betonte Bürgermeister Hermann Pennekamp. Er forderte alle auf, sich für eine gerechtere und friedvolle Welt einzusetzen.

Anschließend wurden Kerzen und Gedenktafeln mit den Namen der ermordeten Juden verteilt. Zahlreiche Teilnehmer der Gedenkveranstaltung lasen deren grausame Schicksale vor und stellten die Kerzen mit den Tafeln vor das Denkmal. Zum Abschluss der Gedenkveranstaltung schilderte Bernhard Feldhaus, der als Zeitzeuge als Achtjähriger das Pogrom in Vreden erlebt hatte, mit bewegten Worten die Nacht vor 69 Jahren. Die Anwesenden zeigten sich tief betroffen und gingen still auseinander. rol

Lesen Sie jetzt