Gemeinsam viel geleistet

Vreden Rückblick und Ausblick auf das Leben in der Gemeinde St. Georg, Statistiken, Projekte von Pfarrgemeinderat und Verwaltungsausschuss sowie besondere Akzente der Seelsorge standen am Sonntag im Pfarrheim St. Georg im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs.

26.01.2009, 16:21 Uhr / Lesedauer: 2 min

<p>Die Mitglieder des Ausschusses "Lebendige Gemeinde" stellten im Rahmen des Neujahrsempfangs ihre zahlreichen Aktivitiäten vor. Dechant Guido Wachtel ( 4. v. l.) und Pastoralreferent Josef Schubert (r.) sowie die Ausschussmitglieder würden sich über weitere Mitstreiter vor allem aus den Kirchdörfern freuen.  Rolvering</p>

<p>Die Mitglieder des Ausschusses "Lebendige Gemeinde" stellten im Rahmen des Neujahrsempfangs ihre zahlreichen Aktivitiäten vor. Dechant Guido Wachtel ( 4. v. l.) und Pastoralreferent Josef Schubert (r.) sowie die Ausschussmitglieder würden sich über weitere Mitstreiter vor allem aus den Kirchdörfern freuen. Rolvering</p>

Neben rund 200 Gemeindemitgliedern und Vertretern der Gremien hieß Dechant Guido Wachtel ganz besonders Bürgermeister Hermann Pennekamp willkommen. "Ich habe außerhalb Vredens und auch bei der Dechantenkonferenz gemerkt: Man blickt mit Staunen und Neid auf das, was wir gemeinsam geleistet haben", freute sich Dechant Guido Wachtel mit Blick auf die Fusion im Jahr 2007. Er bedankte sich bei allen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen, die das Gemeindeleben vielfältig gestalten. Wichtige Entscheidungen des Pfarrgemeinderates für die Zukunft seien eine Gemeindewallfahrt am letzten Samstag im August nach Kevelaer mit neuen aktiven Teilnahmemöglichkeiten, das Paulusjahr der Weltkirche als Jahresthema für die Gemeinde, die Heraufsetzung des Erstkommunion-Alters auf das dritte Schuljahr und die neuen Werktagsgottesdienstzeiten in der Stadt. Die Sachausschüsse "Caritas/Besuchsdienste", "Lebendige Gemende" und "Mission/Eine Welt" hätten nun ebenfalls fusioniert.

"Wir sind die zweitgrößte Gemeinde im Bistum Münster und einer der größten Arbeitgeber in Vreden mit über 150 Angestellten und indirekt mit verantwortlich für die Arbeitsplätze im Krankenhaus und bei der Caritas" betonte Dechant Wachtel weiter und bedankte sich bei Bürgermeister Hermann Pennekamp als Vertreter im Krankenhaus und Gerd Hilbing, Reinhard Kondring und Julius Bonato (Caritasverband).

Nach dem Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten der Gemeinde von der Zertifizierung des Familienzentrums der Kindergärten St. Georg und St. Felicitas über das Sommerlager mit rund 1000 Teilnehmern bis hin zur Gemeindewallfahrt nach Rom verwies der Dechant darauf, dass am kommenden Sonntag 222 Jugendliche aus der Stadt und den Dörfern in zwei Feiern gefirmt werden. rol

Ausblick:

Seit Jahresbeginn sind die Rendanturen der Dekanate Ahaus und Vreden fusioniert. Anlass war die Pensionierung des Leiters der Zentralrendantur Ahaus. "Unsere Gemeinde ist Trägergemeinde, das heißt verantwortlich für Personal, Finanzen und Struktur der neuen Rendantur" erläuterte Dechant Wachtel. Ab dem 1. April würden die Rendanturen auch räumlich vereinigt, die Vredener ziehen dann nach Wessum um.

Bei Trauungen und Beerdigungen gebe es derzeit aufgrund der nur noch vier hauptamtlichen Priester (sechs sind im Ruhestand) Engpässe. Daher werde nach einem neuen Kooperator gesucht, der im gesamten Bereich der Gemeinde mitarbeiten solle.

Ab dem 22. März findet die Ausstellung "Ein Koffer für die letzte Reise" in Kooperation mit der Omegagruppe Vreden statt, die von Veranstaltungen, die sich mit dem Thema "Sterben" auseinandersetzen, begleitet wird.

Am 12. September kann Pfarrer Ahler sein Diamantenes Priesterjubiläum feiern und am 13. September ist ein zentraler Gottesdienst in Ammeloe geplant.

Des Weiteren bilden das Gedenken an die 50-jährige Fertigstellung der Pfarrkirche St. Georg, die Sanierung der Kaplanei am Kirchplatz und die Wahlen zum Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand weitere Schwerpunkte im Jahreslauf.

Pastoralreferent Josef Schubert und die Mitglieder des Sach-Ausschusses "Lebendige Gemeinde" stellten besondere Angebote für Familien vor. Sie reichen von Gemeinschaftsaktionen über religiöse und katechetische Angebote sowie gemeinsame Wochenenden bis zu Aktivitäten in den Kirchdörfern. Die 13 Frauen und Männer würden sich über weitere Mitstreiter aus den Kirchdörfern freuen, betonte Josef Schubert.

Statistik:

Die Zahlen der Statistik könnten nicht mehr nach Einzelkirchen aufgeteilt werden. "Zum einen, weil wir jetzt eine Gemeinde sind und es nur noch ein Kirchbuch gibt. Vor allem aber, weil viele sich die Kirchen für ihre Feiern verstärkt danach aussuchen, ob das Datum und die Uhrzeit passt. Der Ort ist für viele nicht mehr so wichtig", stellte Dechant Wachtel der Statistik voran.

Taufen: 200 (2007: 167), Erstkommunion: 258 (264), Firmung: 76 (59), Trauungen: 37 (49).

Sterbefälle: 161 (165), Austritte: 28 (21), Wiederaufnahme: 1 (1), Durchschnitt Kirchenbesucher: 2673 (3223)

Kollekten: Misereor: 23 072,39 Euro, Renovabis: 6516,68 Euro, Adveniat: 40 737,74 Euro, Sternsinger: 19 581,57 Euro. rol

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