Nach einem „soliden Geschäftsjahr“ erwartet Schmitz Cargobull aktuell kein Wachstum mehr

Schmitz Cargobull

Ein solides Jahr – so lautet die Bilanz des Geschäftsjahrs 2018/19 des Unternehmens Schmitz Cargobull. Auf der Aufsichtsratssitzung wurden Zahlen präsentiert und Ausblick gehalten.

Vreden

27.09.2019, 11:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach einem „soliden Geschäftsjahr“ erwartet Schmitz Cargobull aktuell kein Wachstum mehr

Im Kompetenzwerk Vreden des Unternehmens Schmitz Cargobull werden temperierte Sattelkoffer hergestellt. Fotos Schmitz Cargobull © Foto: Schmitz Cargobull

„Ein Blick auf die Zahlen des Geschäftsjahres 2018/19 verdeutlicht, dass diese ein solides Jahr für Schmitz Cargobull war“, berichtet Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Schmitz Cargobull AG, anlässlich der Aufsichtsratssitzung am vergangenen Dienstag. Dabei bezog er sich auf die Zahlen des Geschäftszeitraums vom 1. April bis 31. März 2019.

Nach einem „soliden Geschäftsjahr“ erwartet Schmitz Cargobull aktuell kein Wachstum mehr

© Schmitz Cargo ull

Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen und politischen Entwicklung sei im laufenden Geschäftsjahr 2019/20 mit keinem weiteren Wachstum zu rechnen. „Wir gehen aber davon aus, dass die Regionen Zentral- und Osteuropa sowie Spanien relativ stabil bleiben, während in anderen Ländern ein Rückgang zu erwarten ist“, so Schmitz in der Pressemitteilung des Unternehmens.

Jahresproduktion

Mit einer Jahresproduktion von etwa 63.500 Trailern und etwa 6.500 Mitarbeitern ist Schmitz Cargobull Europas führender Hersteller von Sattelaufliegern, Trailern und Motorwagenaufbauten für temperierte Fracht, General Cargo sowie Schüttgüter. Im Geschäftsjahr 2018/19 wurde ein Umsatz von etwa 2,29 Milliarden Euro erzielt.

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Als Vorreiter der Branche habe das Unternehmen aus dem Münsterland frühzeitig eine umfassende Markenstrategie entwickelt und setze konsequent Qualitätsstandards auf allen Ebenen, so das Unternehmen: von der Forschung und Entwicklung über die Produktion und Service-Verträgen bis hin zu Trailer-Telematik, Finanzierung, Ersatzteilversorgung und Gebrauchtfahrzeughandel.

CO2-Ausstoß

Dem Thema Nachhaltigkeit, insbesondere der Reduzierung des CO2-Ausstoßes, wird von Schmitz Cargobull große Bedeutung beigemessen. Das Resultat sind gewichtsreduzierte Auflieger sowie das EcoDuo-Konzept: Bei dieser Fahrzeugkombination werden zwei – miteinander über einen Dolly verbundene – Standard-Sattelauflieger an eine Sattelzugmaschine gekoppelt.

Neben Investitionen in die Weiterentwicklung der Produkte, wurde auch in die Organisation investiert. Um diesen Prozess voranzutreiben und die Kapazitäten weiter auszubauen, wurden 51,4 Millionen Euro in Sachanlagen investiert.

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