Gewerbegebiet Nord in Vreden soll stärker wachsen als bisher gedacht

rnPläne vorgestellt

Das Gewerbegebiet Nord an der B70 in Vreden soll wachsen. Und zwar stärker als bisher geplant. Einer von mehreren Gründen dafür ist der Bürgerentscheid vom Mai 2019.

Vreden

, 08.02.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Statt einer Leichtathletikanlage sollen nun weitere Gewerbeflächen entstehen. Die Rede ist von einer Erweiterung des Gewerbegebietes Nord in Richtung Sportzentrum an der Ottensteiner Straße.

Ganz neu ist die Idee einer Erweiterung des Gewerbegebietes an der B70 nicht. Doch nun fallen die Planungen größer aus als ursprünglich gedacht. Dafür gibt es zwei Gründe.

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Zum Einen hat die Stadt Vreden ein weiteres Grundstück in dem Bereich gekauft. Zum Anderen haben die Vredener mit dem Bürgerentscheid im Mai 2019 entschieden, dass das Widukindstadion im Schulzentrum bleibt und es keine Erweiterung am Sportzentrum geben soll. Dadurch müssen an dieser Stelle keine Flächen mehr für ein Leichtathletikstadion freigehalten werden.

20 zusätzliche Gewerbegrundstücke in Vreden

Stadtplaner Dirk Hetrodt hat die aktuellen Pläne am Donnerstagabend im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss vorgestellt. „Es gibt derzeit eine hohe Nachfrage an Gewerbegrundstücken in Vreden“, sagte er.

Gewerbegebiet Nord in Vreden soll stärker wachsen als bisher gedacht

Die Stadt Vreden plant bis zu 20 neue Grundstücke im Gewerbegebiet Nord. © Stadt Vreden

Laut Plan sollen zusätzliche Gewerbeflächen mit insgesamt 4,8 Hektar geschaffen werden. Bis zu 20 Grundstücke mit Gebäuden könnten das sein. Im alten Plan von 2017 waren lediglich zehn Grundstücke eingezeichnet.

Neue Straßen und eine Brücke über den Ölbach

Die Autos und Lkw sollen vom Konrad-Zuse-Ring, also vom bestehenden Gewerbegebiet aus, zu den neuen Grundstücken kommen. Sie sollen also nicht durch das Sportzentrum fahren. Auch über die drei Wohngrundstücke in dem Bereich soll keine Zufahrt möglich sein.

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Eine neue Brücke über den Ölbach soll zudem eine Verbindung zwischen dem Sportzentrum und dem Gewerbegebiet schaffen. In diesem Bereich soll eine Fläche frei bleiben, für einen weiteren Trainingsplatz neben den beiden bestehenden Plätzen.

Damit das alles Realität wird, muss die Stadt den Flächennutzungsplan ändern. Denn Flächen, die bislang für Landwirtschaft oder Sport vorgesehen sind, sollen nun gewerbliche Bauflächen werden. Der Fachausschuss hat den Planungen am Donnerstagabend zugestimmt. Jetzt werden zeitnah die Pläne öffentlich ausgelegt.

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