Grundstücksmarktbericht zeigt Werte für den Kreis Borken auf

Acker und Wiese teurer

Vreden ist auf dem „Treppchen“: Was den Anstieg der landwirtschaftlichen Grundstückspreise angeht, belegt Vreden hinter Heiden und Südlohn Platz drei. Das geht aus dem Grundstücksmarktbericht 2012 hervor, den der Gutachterausschuss des Kreises Borken herausgegeben hat.

VREDEN

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 07.05.2012, 19:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Grundstücksmarktbericht zeigt Werte für den Kreis Borken auf

 Wie aus der Statistik hervorgeht, steigen seit Beginn des Jahrtausends kreisweit die landwirtschaftlichen Grundstückspreise, seit dem Jahr 2008 sehr deutlich. Im Gegensatz dazu sind die Preise für Bauland in Vreden stabil geblieben beziehungsweise leicht angestiegen. Zum Stichtag 1. Januar 2012 waren ebenso wie ein Jahr zuvor für ein Baugrundstück in guter Lage Vredens 155 Euro pro Quadratmeter zu bezahlen, in einer mittleren Lage kostete der Quadratmeter 110 Euro – und damit fünf Euro mehr als vor Jahresfrist. Allerdings: Bei 110 Euro hatte der Quadratmeterpreis für ein mittleres Grundstück auch 2010 schon gelegen, für eine gute Lage mussten seinerzeit „nur“ 145 Euro für den Quadratmeter gezahlt w

erden. In den Ortsteilen liegen die Grundstückspreise in den vergangen zwei Jahren konstant bei 60 Euro pro Quadratmeter. Grundstücke in Gewerbe- und Industriegebieten hingegen sind im vergangenen Jahr etwas teurer geworden. Zum Stichtag 1. Januar 2012 wurden solche Grundstücke in guter Lage für 38 Euro, in mittlerer Lage für 26 Euro angeboten – 2011 hatten die Preise noch bei 36 Euro beziehungsweise 23 Euro gelegen, 2010 sogar bei 31 und 24 Euro. 237 „Kauffälle“ Auch die Zahl der „Kauffälle“ ist im Grundstücksmarktbericht aufgeführt – allerdings werden Werte erst ab einer Anzahl von fünf Kauffällen angegeben.

Diese Zahl ist in Vreden weit überschritten: Laut Bericht wechselten 237 Grundstücke, Häuser oder Wohnungen ihre Eigentümer. 96 bebaute Grundstücke, 26 Erbbaurechtgrundstücke, 62 unbebaute Grundstücke wurden ver- beziehungsweise gekauft. Dazu noch in 53 Fällen Wohnungs- und Teileigentum. In Fläche umgerechnet, wurden 547 436 Quadratmeter umgesetzt – etwas mehr als 34 Millionen Euro waren im vergangenen Jahr an Geld im Umlauf.

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