Hansestadt Soest erkundet

31.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vreden 85 Mitglieder der CDU-Senioren-Union und der Seniorengemeinschaft St. Georg/St. Marien führten ihre Juliveranstaltungen bei angenehmem Sommerwetter im Rahmen einer Erkundung der alten Festungs- und Hansestadt Soest durch. Unter der sachkundigen Leitung von drei Stadtführerinnen besichtigten die Seniorinnen und Senioren den wuchtigen romanischen Patroklidom im Herzen der Stadt, die nahe gelegene romanische Kirche Maria zur Höhe mit der sehenswerten Ausmalung des Kirchenraumes aus dem 13. Jahrhundert und dem in Europa wohl einzigartigen übermannshohen Scheibenkreuz aus farbig gefasstem Holz.

In der Wiesenkirche, eine Perle der gotischen Baukunst in Deutschland, bewunderten die Besucher die hohen Säulen, die ohne Unterbrechung durch Kapitelle in das Strebwerk des Kirchengewölbes übergehen. Der große Flügelaltar mit dem Marienleben, 1536 von Heinrich Aldegrever gemalt, lud zu andächtigem Betrachten ein. Das große Fensterbild mit der berühmten Darstellung des Westfälischen Abendmahles bot Anlass zu Diskussionen. Die Wege zu den Kirchen führten durch enge Gassen, eingefasst von Bruchsteinmauern aus dem in Soest vorherrschenden grünen Anröchter Sandstein, am Großen Teich in der Stadtmitte vorbei. In der Nähe klappert die letzte der einst zahlreichen Wassermühlen, angetrieben durch das Wasser des schmalen Loerbachs, der neben Straßen und Wegen herfließend Soest durchquert.

Weitere Besichtigungspunkte waren das weitläufige barocke Rathaus und der Marktplatz mit seinen Giebel- und Fachwerkhäusern. Am Nachmittag besichtigten die Senioren die südliche Soester Börde und die Staumauer der Möhnetalsperre. Ein Besuch des Kurparks und des Gradierwerks in Bad Sassendorf rundete das Programm ab. Nach dem Marienlob vor dem Gnadenbild in der Wallfahrtskirche in Werl ging es auf die Heimreise nach Vreden.

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