Hauptschule: «Dran bleiben» ist der Tenor

Ausschuss diskutiert Unterrichtsausfall

01.06.2007, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vreden Sich zufrieden zurücklehnen - nein, dazu bestehe kein Anlass. «Dran bleiben» war der Tenor im Schulausschuss, als am Donnerstag der Unterrichtsausfall an den Hauptschulen thematisiert wurde. Das, was die Kommission bei dem Gespräch mit der Bezirksregierung erreicht habe - 1,2 Lehrerstellen zusätzlich für die Walbertschule bis zu den Ferien - sei das Maximum gewesen, blickte Erster Beigeordneter Dr. Christoph Holtwisch zurück. Des Weiteren hätten die Vredener nicht den Eindruck mitgenommen, dass von einer «prinzipiellen und strukturellen Benachteiligung der Vredener Hauptschulen», so Dr. Holtwisch, gesprochen werden könne. «Die Bezirksregierung ist auch nur Exekutive und leitet Landesvorgaben um», umriss er die Funktion der Behörde. Weitere Schritte seien «höher anzusiedeln», blickte der Beigeordnete voraus und verwies auf die Haltung der Schulpflegschaften, die nach wie vor fordern, dass die Landesregierung den Finanztopf mit «flexiblen Mitteln» für Vertretungsfälle auch für die Hauptsch ulen öffnet (Münsterland Zeitung berichtete). «Kernthema war nicht die allgemeine Lehrerverteilung, die flexiblen Mittel waren das», betonte auch Gisela Huning (CDU). Sie lobte die Eltern, «die bereit sind, sich so für ihre Kinder einzusetzen. Das ist Mut machend für Lehrer und Schüler», ergänzte die Leiterin der St. Georg-Schule. Ausschussvorsitzende Kläre Winhuysen (SPD) sprach sich dafür aus, ab jetzt über die Hauptschulen im Gespräch zu bleiben. «Wir sollten nicht wieder warten, bis ein Notstand ausbricht», betonte sie. Ob Unterrichtsausfall oder verstärkte Zusammenarbeit - die Stadt als Schulträger solle dabei sein. An die Zusage der Bezirksregierung, im Notfall auch den «flexiblen Topf» für Vertretungsstellen in Vreden zu öffnen, werde man die Behörde beizeiten erinnern, kündigte Dr. Holtwisch an. Auch die angebotene Begleitung bei der verstärkten Zusammenarbeit der Hauptschulen nehme die Stadt gerne an ewa

Lesen Sie jetzt