Hilfe vor Ort sichergestellt

St.-Marien-Hospital

Ein Krankenwagen biegt auf die Auffahrt des St.-Marien-Hospitals in Vreden ein. Ein Notfall – und damit Arbeit für das Team von Dr. Lukas Meiners, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin.

VREDEN

, 15.07.2016, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hilfe vor Ort sichergestellt

Das Krankenhaus in Vreden

Und ein Stück Alltag. Denn auch nach der Umstrukturierung der Schwerpunkte innerhalb des Klinikums Westmünsterland steht das Haus rund um die Uhr für Notfälle bereit. Auch wenn sich bei manchen Vredenern ein anderer Eindruck verfestigt hat.

Wie die Realität im St.-Marien-Hospital aussieht, davon hat sich die Münsterland Zeitung vor Ort ein Bild gemacht. „Wir bieten hier eine wohnortnahe, kompetente Versorgung, und nicht nur die Behandlung in Spezialgebieten“, unterstreicht Werner Lentfort. Gemeinsam mit Klinikumsprecher Tobias Rodig beleuchtet der Regionalleiter im Gespräch die Situation des Hospitals.

Grundversorgung gesichert

Die Botschaft ist klar: Die Grundversorgung in Vreden sei voll gegeben, bei speziellen Behandlungen greift das System der unterschiedlichen Schwerpunkte innerhalb des Klinikums. Das gilt zum Beispiel auch für Operationen, die in Ahaus durchgeführt werden. „Wir müssen nicht an jedem Standort jede Leitung vorhalten, aber den Zugang dazu“, erklärt Tobias Rodig. Dabei spielten auch Qualitätsaspekte eine Rolle, wenn es um die Konzentration der Angebote geht. „Viele Eingriffe sind heute planbar, wie etwa eine Hüft-OP.“ Es sei im Sinne des Patienten, einen solchen dann auch von einem Team durchführen zu lassen, für das solche OPs zum Alltag gehören. Flächendeckende Versorgung, das kann heute auch über den Weg der Spezialisierung funktionieren, sagt Werner Lentfort. Dies spiegele sich eben in Vreden in dem internistischen Schwerpunkt, aber auch in der Geriatrie und der Rheumatologie.

„Nicht nur Portalklinik“

Tobias Rodig ergänzt: „Auch damit zeigen wir: Vreden ist nicht nur eine Portalklinik.“ Werner Lentfort und Tobias Rodig sind überzeugt: Die Spezialisierung trage entscheidend dazu bei, sich zukunftsfest aufzustellen. Und mit seiner Schwerpunktbildung stehe das Klinikum wirtschaftlich auf guten Füßen – auch in Zeiten, in denen die Rahmenbedingungen nicht leichter würden.  

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