Junge Hausärzte: Fehlanzeige

13.07.2007, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vreden Die Zahl der Hausärzte ist in Vreden seit 1991 zwar von neun auf zwölf gestiegen - doch angesichts des Bevölkerungswachstums im gleichen Zeitraum liegt auch dieser Wert unter dem Soll. Dies beziffert eine Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe für die Widukindstadt mit 14.

Zudem weist die Statistik einen relativ hohen Altersdurchschnitt aus - Anzeichen für das zunehmende Probleme, junge Hausärzte dafür zu gewinnen, sich im ländlichen Raum niederzulassen. So sind demnach 25 Prozent der Vredener Hausärzte inzwischen älter als 60 Jahre alt, weitere 42 Prozent fallen in die Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen.

Ein Schlaglicht wirft die Statistik auch auf die Versorgung der Orte mit Fachärzten. Im Einzelnen stellt sich das Bild für Vreden so dar, in Klammern dahinter jeweils der entsprechende Soll-Wert: Augenärzte: einer (zwei), Chirurgen: einer (einer), Frauenärzte: zwei (zwei), HNO-Ärzte: einer (einer), Hautärzte im Raum Vreden/Stadtlohn: null (zwei), fachärztliche Internisten: null (einer), Kinderärzte: zwei (zwei), Nervenärzte für den Raum Stadtlohn/Vreden: einer (zwei), Orthopäden für den Raum Stadtlohn/Vreden/Gescher: drei (drei), Radiologen: null (einer), Urologen für den Raum Stadtlohn/Vreden/Gescher: einer (zwei), ärztliche beziehungsweise psycholgische Psychotherapeuten: null. to

siehe auch Bericht auf der ersten Lokalseite

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