Besonders stolz ist Klaus Hellenthal auf ein originales Brandeisen der Firma H. Terrahe. Der Heimatverein Vreden hat es ihm als Leihgabe überlassen. In solchen Reisefässern wurde der Kräuterschnaps bis ins Ruhrgebiet verkauft, als Glasflaschen noch zu teuer und unhandlich waren. „Wenn mal so ein Fass vom Wagen gefallen ist, passierte nicht viel“, sagt Klaus Hellenthal. Flaschen wären sofort zerbrochen und waren damals noch zu teuer. © Stephan Teine
Familientradition

Klaus und Christoph Hellenthal retten den Ravenbitter vor dem Vergessen

Fast 200 Jahre ist das Rezept in Familienhand und wird immer noch so streng gehütet wie eh und je. Klaus und Christoph Hellenthal führen das Vredener Kultgetränk in die Zukunft: den Ravenbitter.

Es ist nicht weniger als eine Vredener Kulturkonstante: der Ravenbitter. Jener Kräuterschnaps, der schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts unverändert in Vreden destilliert wird. Beinahe wäre das Rezept vor ein paar Jahren in Vergessenheit geraten. Doch Klaus Hellenthal (59) und sein jüngster Sohn Christoph (21) sprangen in die Bresche, retteten die Familientradition und erfreuen sich heute wachsender Beliebtheit.

Geschäft ist Museum, Treffpunkt und Laden

Ravenbitter geht mit Klaus und Christoph Hellenthal in die nächste Generation

Strenge Geheimhaltung und Hygienevorschriften

Tradition trifft online auf die Zukunft

Angebot um einige Spezialitäten ergänzt

Durchblick am Mittwoch​

Ob Corona, politische Ereignisse oder aktuelle Krisen. Ulrich Breulmann beleuchtet für Sie immer mittwochs die Nachrichten der Woche. Damit Sie den Durchblick behalten.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.