Kleine Forscher im Ferienpraktikum

Experimente in der Schule

Experimentieren wie die großen Forscher - so lautet die Devise. Schon zum dritten Mal hat das Gymnasium Georgianum junge Schülerinnen und Schüler nun zum Ferienpraktikum in die Schule eingeladen.

VREDEN

04.08.2015 / Lesedauer: 3 min
Kleine Forscher im Ferienpraktikum

Vorsicht heiß! An einer Station konnten Schüler selbst ein Thermometer bauen.

"Wenn ich groß bin, möchte ich einmal Professor werden", sagt Seimon Wissing aus der noch dritten Jahrgangsstufe der Marienschule. Wie und was genau, weiß er nicht. "Aber auf jeden Fall irgendwas mit Chemie", ist er sich schon nach dem zweiten Experimentiertag sicher.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So experimentierten die Schüler

Experimentieren wie die großen Forscher – so lautet die Devise. Schon zum dritten Mal hat das Gymnasium Georgianum junge Schülerinnen und Schüler nun zum Ferienpraktikum in die Schule eingeladen.
04.08.2015
/
Ferienpraktikum Gymnasium Georginaum© Foto: Amria Rajab
Ferienpraktikum Gymnasium Georginaum© Foto: Amria Rajab
Ferienpraktikum Gymnasium Georginaum© Foto: Amria Rajab
Ferienpraktikum Gymnasium Georginaum© Foto: Amria Rajab
Ferienpraktikum Gymnasium Georginaum© Foto: Amria Rajab
Ferienpraktikum Gymnasium Georginaum© Foto: Amria Rajab
Ferienpraktikum Gymnasium Georginaum© Foto: Amria Rajab
Ferienpraktikum Gymnasium Georginaum© Foto: Amria Rajab
Ferienpraktikum Gymnasium Georginaum© Foto: Amria Rajab
Ferienpraktikum Gymnasium Georginaum© Foto: Amria Rajab
Ferienpraktikum Gymnasium Georginaum© Foto: Amria Rajab
Schlagworte Vreden

Gemeinsam mit seinem Klassenkameraden Justus Ter Braak mixt er eine "Seifenblasenflüssigkeit" zusammen. Ihre Freundin Lee-Lou Härter, die nach den Sommerferien in die vierte Klasse der Norbertschule geht, bastelt derweil mit zwei Schnüren und zwei Stäbchen den Seifenblasenformer zusammen.

An Naturwissenschaften heranführen

"Uns ist wichtig, dass insbesondere die jüngeren Kinder an die Naturwissenschaften herangeführt werden", sagt Mitorganisator Jörg Kleinecke. "Je eher wir Kinder an die Naturwissenschaften heranführen, desto länger können sie sich dafür begeistern", so der Lehrer. Daher ist das Ferienpraktikum hauptsächlich an die dritten und vierten Klassen der Grundschulen gerichtet. Aber auch Fünftklässler seien noch willkommen.

Fünf Stationen 

In fünf Stationen gibt es Haushaltsexperimente zu entdecken. "Es ist uns wichtig, dass die Kleinen die Versuche auch noch zu Hause ausprobieren könnten", so Kleinecke. Komplizierte Zutaten stehen in keiner Anleitung. Fast alle Kinder sind sich einig: Das Eier-Experiment war total spannend. "Da wurde ein Ei chemisch gepellt. Die Schale hat sich von selbst gelöst", erklärt Lee-Lou. Für das nächste Sonntagsfrühstück will sie ihr Ei aber doch wieder von Hand pellen. Der beißende Essiggeruch sei dann doch nicht so appetitlich gewesen, sagt sie.

Projekt geht über drei Tage

Über drei Tage hinweg können sich die kleinen Forscher an allen Experimenten selber prüfen. Ganz auf sich allein gestellt sind sie dabei aber nicht: "Mit drei Lehrern und freiwilligen Helfern aus den höheren Klassen stehen wir den Kindern zur Seite und erklären ihnen die chemischen Prozesse", erklärt Kleinecke. Entgegen dem Vorurteil, dass Naturwissenschaften nur für Jungs interessant seien, übertreffen die Betreuerinnen ihre männlichen Kollegen deutlich. Nina Kemper aus der zwölften Jahrgangsstufe ist auch begeistert: "Naturwissenschaften machen Spaß", sagt sie. "Chemie hat einfach was mit Logik zu tun, sie ist zum Anfassen und ergibt Sinn."

Und das lassen sich auch der kleine Professor Seimon und sein Team beweisen. Nach dem Experiment zählt nur noch wer die größeren Seifenblasen ziehen kann. Die kleinen Forscher haben alles richtig gemacht. Die selbst gemachten Seifenblasen glitzern wie in der Werbung.

 

 

 

Lesen Sie jetzt