Kräftig kneten für die Kerle

Backmagazin Zuckerguss

. Teig kneten? Kein Problem. Kräftig packen die beiden Mädchen Luise und Lena zu. Die Fünfjährigen sind Freundinnen und waren gemeinsam mit Luises Mama Michaela Willing im Backmagazin Zuckerguss zu sehen, um ihr Rezept für Stutenkerle zu präsentieren.

LÜNTEN

, 24.11.2015, 19:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kräftig kneten für die Kerle

Kneten gemeinsam mit Freude den Teig für die Stutenkerle: Michaela Willing (l.) mit der fünfjährigen Töchterchen Luise (l.) und ihrer fünfjährigen Freundin Lena sowie Lenas Mama Maren Wesseler (r.). Mit ihrem Rezept ist Familie Willing samt Freunden im Backmagazin Zuckerguss erschienen.

Das Rezept für die leckeren Figuren ist ein traditionelles Familienrezept, das Luises Mutter schon von ihrer eigenen Mutter bekommen hat. Als Kind hat die Erzieherin bereits selbst mit ihrer Mutter regelmäßig in der Küche gestanden. "Wir haben zuhause schon immer Stutenkerle gebacken, zum Nikolaustag", sagt Willing. Heute darf Töchterchen Luise mithelfen, wenn es kindgerechte Leckereien geben soll.

Teig muss ruhen

Bevor die Fünfjährige aber mit ihren kleinen Händen ordentlich kneten darf, muss sie sich etwas gedulden: Von der Herstellung des Teigs bis zum Ausschneiden der Formen auf dem Küchentisch muss der Hefeteig mindestens 30 Minuten ruhen. "Dann geht der Teig erst so richtig auf", verrät Michaela Willing. So lange kann Luise dann noch Spielen gehen. Um sich etwas Arbeit zu ersparen, bereitet Michaela Willing den Teig in einer Küchenmaschine zu, die ihn auch automatisch für die Ruhezeit auf der richtigen Temperatur hält.

 Backmagazin Zuckerguss 

Das Rezept, das ihre Mutter für das Backmagazin Zuckerguss eingereicht hat, ist leicht nach zu backen. Und um die Formen der Stutenkerle jedes mal perfekt hinzubekommen, hat die Familie Schablonen vorbereitet, die immer wieder verwendet werden können, obwohl sie aus Pappe sind. "Die großen Figuren sind für die Erwachsenen", sagt Willing über die etwas größeren Schablonen. "Und die kleinen sind für die Kinder", weiß Luise genau.

Die Leidenschaft fürs Backen muss die Fünfjährige wohl von ihrer Mutter geerbt haben: Schon als kleines Baby sei das blonde, aufgeweckte Mädchen immer in der Küche mit dabei gewesen, wenn Mutti einen leckeren Kuchen für den Sonntagskaffee selbst gebacken hatte.

Rezepte dafür hat Michaela Willing zur Genüge, nicht nur von der eigenen Mutter, sondern auch von ihrer Schwiegermutter. "Da hat man von beiden Seiten so manch gute Kniff gezeigt bekommen", weiß Willing die Vorteile von so viel Fachwissen aus den Reihen der eigenen Familie zu schätzen.

Backen hat Tradition

Das Backen von Stutenkerlen hat Tradition. Das Kindergartenkind Luise backt am liebsten mit ihrer Freundin Lena zusammen, die oft bei der Familie zu Besuch ist. Gemeinsam walgen die beiden Mädchen dann durch die Teigmassen, bevor sie ihre Figuren höchst selbst vorsichtig mit einem Messer um die Schablone drumherum ausschneiden dürfen. Auch für die Dekoration sind die Freundinnen zuständig: Rosinen für Knöpfe und Augen werden von Luise und Lena einfühlsam mit den Fingerchen in den Teig gedrückt. Danach folgt die zweite Geduldsprobe für die Mädchen: Bis die Stutenkerle im Ofen fertig gebacken sind und sie endlich hinein beißen dürfen.

 

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